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Energetische Sanierung des Gymnasiums "Markgraf Albrecht"

Bauarbeiten sind im Juni 2017 planmäßig angelaufen

Innenhof des Markgraf Albrecht Gymnasiums in der Hansestadt Osterburg

Der Beginn der Bauarbeiten in Form die Gründungsarbeiten für die Erweiterungsbauten  werden planmäßig in den kommenden Sommerferien ausgeführt.

Am 12.06.2017 wurde  mit dem Erdaushub des Grabens für die Fernwärmeleitung begonnen, welche für die zukünftige Heizwärmeversorgung der Schule in der kommenden Heizperiode  notwendig ist. Für die Schaffung der Baufreiheit des 1. Bauabschnittes der Sanierung des Schulgebäudes erfolgt derzeit die teilweise Beräumung des Erdgeschosses im Haus B der Schule. Die Schachtarbeiten für die Verlegung der Fernwärmeleitung und der neuen Anbauten für den Multifunktionsraum und dem Aufzug werden von einem Archäologenteam begleitet. 

Am 22.02.2017 fand die feierliche Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 2.566.342,21 Euro  durch den  Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, Andre Schröder sowie einem Ver-treter der Investitionsbank an den Landrat Carsten Wulfänger statt.

Die Kofinanzierung in Höhe von ca. 1,0 Mio Euro trägt der Landkreis Stendal. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, alle Schulen im Landkreis zu sanieren, den der Kreistag Stendal vor einigen Jahren beschritten hat.

Das Gymnasium "Markgraf Albrecht" in Osterburg besteht aus 4 Gebäuden und einer Sporthalle. Bestandteil der Sanierung sind ausschließlich die Häuser A und B. Der Gebäudekomplex ist in vorhergehenden Sanierungsmaßnahmen in Teilbereichen bereits saniert. Weitestgehend bedarf das Objekt allerdings noch immer einer grundhaften Sanierung. Vor allem die Sanitäranlagen werden komplett erneuert.

Für das Gebäude B ist eine Erweiterung durch einen Anbau auf dem Schulhof geplant, da die Schulspeisung im Moment in Containern stattfindet. Für diesen Bereich wird dann eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Ebenfalls entsteht hier eine Essenausgabe für die Speiseversorgung. Im Zuge der Sanierung wird insbesondere ein Aufzug geschaffen. Noch nicht erneuerte Fenster werden ausgetauscht. Teilweise erhalten die Fenster einem äußeren Sonnenschutz.

In einer komplett unsanierten Etage des Hauses A wird eine Innenwanddämmung angebracht. Außerdem wird der Natursteinsockel der Fassade saniert. Die verschlissene Gaskesselanlage wird durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz ersetzt. Die komplette obere Geschossdecke wird gedämmt. Die maroden Hölzer des Dachstuhls werden ausgetauscht. Der Keller des Hauses A und das Erdgeschoss des Hauses B weisen Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit auf. Es fehlen die Sperrung und die Dämmung. Deshalb werden alle Fußböden in diesen Bereichen grundhaft saniert bzw. trocken gelegt und mit einer Dämmung versehen.

Nach der Sanierung kommen im gesamten Schulkomplex Lampen zum Einsatz, in denen als Leuchtmittel ausschließlich LED-Technik verwendet wird. Die elektrischen Anlagen wie die Brandmeldeanlage und die Sicherheitsbeleuchtung werden erneuert, da sie altersbedingt verschlissen sind. Des Weiteren erhalten alle noch nicht sanierten Bereiche einen neuen Fußboden und werden malermäßig in Stand gesetzt.

26.06.2017

© Juliane Markwart E-Mail

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