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BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr

Pegelstände und Alarmstufen

Hochwasser entstehen in der Regel in den Oberläufen von Fließgewässern, in den so genannten Hoch- wasserentstehungsgebieten. Diese Gebiete befinden sich meist weit entfernt von den intensiv genutzten Regionen des Mittel- und Unterlaufs der Fließgewässer. Um die von einem Hochwasser ausgehenden negativen Auswirkungen zu verringern, diesen vorzubeugen, bedarf es einer präzisen, die Entwicklung der Wasserstände und Abflüsse über eine bestimmte Zeit vorausschauenden Hochwasservorhersage. Dazu gehört auch die Übermittlung entsprechender Informationen an die Bevölkerung, z. B. mittels des "Elektronischen Wasserstraßen-Informationssystems" (ELWIS) oder der "Hochwasservorhersagezentrale" (HVZ) des Landes Sachsen-Anhalt:

Für eine Einordnung der Wasserstände können Sie sich an den Alarmstufen der Hochwassermeldepegel Elbe (Pegel Tangermünde und Pegel Wittenberge) und Havel (Pegel Havelberg) orientieren:

 Alarmstufen

Elbe

Pegel Tangermünde 

 Elbe

Pegel Wittenberge

 Havel

Pegel Havelberg

Alarmstufe 1 5,0 m 5,0 m 3,0 m
Alarmstufe 2 6,0 m 6,0 m 3,6 m
Alarmstufe 3 6,6 m 6,3 m 4,0 m
Alarmstufe 4 7,0 m 6,7 m 4,3 m

Hierbei ist den einzelnen Alarmstufen im Allgemeinen folgende Bedeutung zugeordnet:

  • Alarmstufe 1: Der Abflussquerschnitt des Gewässers ist gefüllt. Stellenweise gibt es kleine Ausuferungen.
     
  • Alarmstufe 2: Das Hochwasser erreicht den Deichfuß bzw. die natürlichen Hochufer. Es gibt bereits deutliche Ausuferungen. Deichscharten müssen geschlossen werden. Es kann zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
     
  • Alarmstufe 3: Das Hochwasser hat die Deiche bis zur Hälfte ihrer Höhe eingestaut. Der Abflussquerschnitt zwischen den Deichen und Hochufern ist vollends vom Hochwasser eingenommen. Bereits jetzt kann eine Deichverteidigung notwendig sein. In diesem Fall nimmt der Stab für außergewöhnliche Ereignisse im Landkreis die Arbeit auf.
     
  • Alarmstufe 4: Das Hochwasser erreicht oder überschreitet den Bemessungswasserstand der Deiche. Es kann der Katastrophenzustand ausgerufen werden. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse geht in den Katastrophenschutzstab über. Eine aktive Deichverteidigung ist höchstwahrscheinlich unumgänglich.
23.01.2009

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