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39554 Hansestadt Stendal
Hospitalstraße 1-2
39576 Hansestadt Stendal
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Das Netzwerk, welches im Landkreis Stendal agiert, verbindet verschiedenste Einrichtungen, Akteure und Institutionen, die sich für die Belange von Migrantinnen und Migranten einsetzen und auf diesem Gebiet tätig sind.
Ziel ist es, Zugewanderte durch deren Integration eine Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischem Leben zu ermöglichen. Das geschieht durch Initiierung einer Vielzahl von Projekten und Maßnahmen, die aus dem Netzwerk heraus entstehen. Bei den vom Netzwerk ausgehenden Integrationsprozessen sind nicht nur die Zugewanderten selbst Zielgruppe, sondern auch die einheimische Bevölkerung, die durch eine Willkommenskultur der Offenheit, Toleranz und Neugierde für unterschiedliche Kulturen zur Integration der bei uns lebenden Menschen mit Migrationshintergrund beitragen kann.Als Modellprojekt wurde das Netzwerk für die Integration von Migranten von 2000 bis 2003 durch das Bundesministerium und das Land Sachsen-Anhalt als kommunales Integrationsprojekt angeregt und gefördert. Seit Juni 2003 war die Hansestadt Stendal dessen Träger. Frau Liane Bischoff hatte die Leitung übernommen. Seit 2009 ist das Netzwerk auf die Region erweitert worden und wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert.
Das Netzwerk der Region verbindet verschiedene Einrichtungen, Akteure und Institutionen, die auf diesem Gebiet agieren und reagieren und sich für die Belange von Migrantinnen und Migranten einsetzen.
Die Akteure treffen sich in regelmäßigen Abständen, um einrichtungsspezifische, abgeschlossene bzw. neue Projekte und Aufgaben zu erläutern. Es werden Probleme aufgezeigt und gemeinsam wird versucht, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dies schafft Synergien zur Verbesserung der Lebenssituationen der Migrantinnen und Migranten.
Durch die Nutzung langjähriger Erfahrungen der Akteure aus ihren Handlungsfeldern, ihren Arbeitsstrukturen, individuellen Sichtweisen und aus verschiedensten Perspektiven entstehen realistische, innovative Arbeits- und Projektansätze mit relativ hohen Erfolgsaussichten.
Alle Akteure sind kompetent und verfügen über eigene Erfahrungen auf dem Gebiet der Migrationsarbeit. Jeder arbeitet darüber hinaus in eigenen Netzwerken, so dass auf dieser Grundlage miteinander interagiert werden kann. Systemübergänge werden so möglich und die Migrantinnen und Migranten werden individuell unterstützt. Als Ergebnis der Netzwerkarbeit soll die nachhaltige Integration der Migrantinnen und Migranten in das soziale Umfeld und in die Arbeitswelt erreicht werden. Dazu werden vielfältige Projekte initiiert.
Liane Bischoff
Telefon: 03931 490-750
Fax: 03931 490-948
eMail: liane.bischoff@stendal.de
Frau Liane Bischoff vernetzt alle an der Integration von Migrantinnen und Migranten beteiligten Organisationen, Vereine, Institutionen und Wohlfahrtsverbände. So verknüpft sie nicht nur die verschiedenen Beratungs- und Betreuungsstukturen und die für diese Menschen zuständigen Ämter, sondern auch die Politik und Verwaltung, Verbände und Vereine, Kirchen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Runde Tische und Privatpersonen u.a.
In von ihr einberufenen Arbeitstischen und Arbeitsleiterberatungen werden gemeinsam Stabilisierungsstrategien für die Arbeit entwickelt. Grundlage dafür waren die im letzten Jahr erarbeiteten Handlungsempfehlungen aus den Dialogforen, welche von der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalts, Frau Susi Möbbeck, einberufen wurden.
In allen Teilen des Netzwerkes werden die Migrantinnen und Migranten einbezogen und deren Handeln aktiviert. Aus dem Netzwerk entsteht eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen, die nachhaltig wirken. Sie sind gemeinwesenorientiert und tragen wesentlich zur Begleitung und friedlichen Lösung von Konflikten bei.
Das Büro des Netzwerkes wurde im Stadtteil "Stendal Stadtsee", in welchem die meisten Menschen mit Migrationshintergrund wohnen, in räumlicher Verbindung zum Stadtteilmanagement angesiedelt, um die Bürgerinnen und Bürger hier direkt zu erreichen.