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BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr

Eigenvorsorge

Hochwasserschäden können nur in Wechselwirkung von effektiver Hochwasservorsorge, gutem technischen Hochwasserschutz sowie optimaler Zusammenarbeit aller Beteiligten vermieden bzw. wirksam begrenzt werden.
Verbesserter technischer Hochwasserschutz (i. A. Deichbau und Sanierung) allein kann den Hochwasserschutz nicht gewährleisten. Auch noch so stabile, auf einen theoretisch höchstmöglichen Bemessungsstand ausgerichtete Deiche können im Extremfall brechen oder überströmt werden. Demzufolge sollten und müssen in durch Hochwasser potenziell gefährdeten Gebieten lebende Menschen sich auch selbst vor extremen Hochwassern schützen und sich über im Rahmen eigener Möglichkeiten liegende Schutzmaßnahmen informieren.

Zu den wichtigsten Fragestellungen in der Vorbeugung gegen Gefahren durch Hochwasser gehören:

  • Welche Gebiete sind hochwassergefährdet? Lebe ich in einem solchen Gebiet?
  • Ab welchem Wasserstand bin ich gefährdet?
  • Wo kann ich mich über Wasserstände und Prognosen informieren?
  • Welche Ansprechpartner habe ich im Vorfeld und im Katastrophenfall?
  • Welche Vorsorgemaßnahmen kann ich im Vorfeld treffen, um mich rechtzeitig zu schützen?
  • Worauf muss ich im Katastrophenfall speziell achten? Welches Verhalten sollten die Fachkräfte bei mir voraussetzen können?
  • Wie kann ich helfen?

Wie kann der Einzelne vorsorgen?

Die individuell möglichen Hochwasservorsorgemaßnahmen lassen sich unter drei Rubriken subsumieren:

  • Bauvorsorge: Spezielle Bauvorsorge kann und soll dazu beitragen, dass Gebäude und Einrichtungen durch hochwasserangepasste Bauweisen und Nutzungen Überschwemmungen schadlos oder nur mit geringfügigen Schäden überstehen.
  • Verhaltensvorsorge: Diese Art der Vorsorge umfasst alle für den Katastrophenfall konkret zu treffenden Vorbereitungen, um diesen möglichst effektiv und schadfrei bewältigen zu können.
  • Risikovorsorge: Risikovorsorge deckt materielle und finanzielle Risiken der Betroffenen ab, wesentlich in Form von Versicherungen und eigenen Rücklagen.

Möglichkeiten der Hochwasserwasservorsorge










 


Abb.1  Möglichkeiten der Hochwasserwasservorsorge

22.01.2009

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