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Schließung von Zweigstellen der Kreissparkasse

Fast täglich sind in der Presse Leserbriefe oder Artikel zum Thema der Schließung von Zweigstellen der Kreissparkasse Stendal zu lesen. Und in Bezug auf die Schollener Bürger muss ich mir sicher auch den Vorwurf gefallen lassen, eben nicht, wie es eigentlich meine Maxime ist, persönlich mit ihnen ins Gespräch gekommen zu sein.

Aber am Ende geht es nicht nur um die Kunden, die den Ansprechpartner vor Ort verloren haben. Nein – am Ende geht es auch um die Kunden, die darauf vertrauen, dass die Sparkasse wirtschaftlich geführt wird. Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse hat nicht leichtfertig über die Schließungen entschieden. Im Gegensatz zum Ostdeutschen Sparkassenverband als Interessenvertreter der Sparkassen, der gesagt haben soll, dass man auch hätte anders entscheiden können, stehe ich aus den geschilderten Gründen hinter den Zweigstellenschließungen, die der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Stendal beschlossen hat.

In einer Zeit, in der sich die meisten Banken aus den einzelnen Orten verabschiedet haben, ist die Sparkasse immer noch und eben auch im ländlichen Gebiet tätig. Natürlich ist die Veränderung, die mit der Schließung von Zweigstellen einhergeht, für den Bürger ärgerlich. Aber noch ärgerlicher wird es, wenn die Kreissparkasse Stendal ihre Wirtschaftlichkeit nicht mehr nachweisen könnte, wenn Kunden Bedenken haben müssten, ihrer Sparkasse weiter vertrauen zu können.

Für Interessierte habe ich die Antwort des Finanzministers auf den Wunsch der Bürgerinitiativen Arneburg und Klietz, die Entscheidungsgründe zur Schließung der Zweigstellen zu prüfen, angefügt.

Ihr
Carsten Wulfänger
Landrat des Landkreises Stendal

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Antwort Finanzministerium
Antwort des Finanzministers an die Bürgerinitiativen Klietz und Arneburg
0.5 MB

© Edgar Kraul E-Mail