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Anständiges abspringen ist auf dem Flugplatz Stendal-Borstel möglich

Anständiges abspringen ist auf dem Flugplatz Stendal-Borstel möglich

Der Flugplatz Stendal - Borstel steht im Mittelpunkt der aufsehenerregenden Bundeswehrübung "Schneller Adler". Bestausgebildete Soldatinnen und Soldaten üben seit acht Tagen die Evakuierung von im Ausland in Not geratenen deutschen Staatsbürgern. Solche Einsätze werden von der Division Schnelle Kräfte durchgeführt und regelmäßig für den Ernstfall geübt.

Um die Szenarien realitätsnah aufzubauen wurden 200 Komparsen eingesetzt. Die Rollenspieler stammen teilweise aus dem Landkreis Stendal. Anfang August fand durch die Time Veranstaltungsservice GmbH ein öffentlicher Aufruf zur Bewerbung statt.

Die Nähe zum Truppenübungsplatz Klietz, zur Elbe, die Infrastrukturbedingungen und die landschaftliche Weite machen den Verkehrsflughafen nahe Stendal zum idealen Set für die Übung.

"Amphibische Übungen zur Überquerung von Flüssen sind hier möglich, dazu haben wir hier gute Bedingungen für den Flugverkehr und ganz wichtig: man kann hier anständig abspringen. Das alles auf kleinstem Gebiet vorzufinden ist perfekt. Hier können Detailfähigkeiten gut trainiert werden." lobt Oberst Sascha Zierold den Standort. Landrat Wulfänger ist begeistert über die Quantität der Einsatzkräfte, eine Luftevakuierung ist innerhalb von 72 Stunden möglich, berichtet Zierold. "Damit habe ich nicht gerechnet, ich finde es gut, dass Sie solche Testläufe machen und bedanke mich, dass Sie bei uns im Landkreis sind." so Wulfänger.

Generalmajor Andreas Marlow zeigt Carsten Wulfänger die neueste Wehrmedizinische Errungenschaft, den temporären Operationssaal Forward Surgical Element (FSE). Ein Zelt, ausgestattet nach den Richtlinien deutscher Behandlungsstandards und in Windeseile aufgebaut. Die medizinische Betreuung von Soldaten im Auslandeinsatz ist prioritär, für chirurgische Eingriffe am Einsatzort sind Forward Surgical Teams (FST) innerhalb von zwanzig Minuten einsatzbereit. "Gut zu wissen, dass es so etwas gibt." so der Landrat.

Was Krise bedeutet, wissen beide sehr gut. Marlow und Wulfänger erinnern sich an ihr Kennenlernen im Rahmen der Hochwasserkatastrophe 2013. Generalmajor und Landrat trafen sich erstmals im Kampf um den Deich bei Fischbeck.

 

11.09.2018

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