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Endlager Deutschland - Suche nach Ort für Atommüll

Bis zum Jahr 2031 soll innerhalb Deutschlands der Standort für ein Endlager für verbrauchte Brennstäbe aus Atomkraftwerken gefunden werden. Ziel ist es, einen Standort für den Verbleib hochradioaktiver Abfälle festzulegen, der die bestmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren bietet.

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager ist Aufgabe des Bundes. Kommunen werden in diesen Prozess nicht einbezogen. Der Landkreis Stendal informiert auf dieser Seite fortlaufend darüber, weil die Region aufgrund der geologischen Bedingungen möglicherweise für eine Endlagerung in Betracht kommen könnte und deshalb in den nächsten Jahren untersucht wird.

Endlager Deutschland - Suche nach Ort für Atommüll

AtomFass-Bild [(c): Edgar Kraul]

Endlager - Was ist das.

Ein Endlager ist ein Lagerort für eine sichere, zeitlich unbeschränkte und wartungsfreie Aufbewahrung von Schadstoffen. Wegen der mit ihnen verbundenen Gefahren über Jahrtausende müssen radioaktive Abfälle sicher endgelagert werden. Die Menschen nutzen radioaktive Stoffe in vielfältiger Weise zum Beispiel zur Erzeugung von Strom, in der Medizin und der Industrie. Dabei fallen radioaktive Abfälle an.

Endlager Standortsuche

Bis zum Jahr 2031 soll innerhalb Deutschlands der Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Müll gefunden werden. Angestrebt wird ein ergebnisoffener, wissenschaftsbasierter und transparenter Auswahlprozess, der in einem festgelegten Verfahren und nach gesetzlich definierten Kriterien (StandAG) abläuft. Ziel ist es, einen Standort für den Verbleib hochradioaktiver Abfälle festzulegen, der die bestmögliche Sicherheit für einen Zeitraum von einer Million Jahren bietet.

Das Standortauswahlverfahren startet von einer "weißen Landkarte". Das bedeutet, dass alle deutschen Bundesländer in die Suche einbezogen werden. Zunächst werden alle Gebiete auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Modellrechnungen helfen zu ermitteln, wie sich der Untergrund in Zukunft verändern könnte. Es wird ausgeschlossen, bewertet und verglichen, bis am Schluss der bestmögliche Standort für ein Endlager übrig bleibt.

Ausführende Behörde

Der Betrieb, Aufsicht und Genehmigung von Endlagern und die Standortsuche sind staatliche Aufgaben. Die atomrechtliche Aufsicht über bestehende Endlager- und Stilllegungsprojekte sind in einer Behörde gebündelt, dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Das BfE reguliert und beaufsichtigt die Standortsuche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle.

Die Erhebungen und Untersuchungen werden durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)durchgeführt. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) bewertet die Erkundungsergebnisse und Vorschläge. Der Deutsche Bundestag entscheidet über den voraussichtlich 2031 einzureichenden Vorschlag des BfE.

Auswahl, Errichtung und Betrieb eines Endlagers sind Sache des Bundes.

Wie der Prozess der Endlager Standortsuche abläuft, ist gesetzlich geregelt:

Gesetzliche Grundlage

Quelle: www.bfe.bund.de

 

22.01.2019

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