Zwischenevaluation

Ende 2020 wurde die Arbeit des Örtlichen Teilhabemanagements und der Umsetzungsstand der Maßnahmen des Aktionsplans evaluiert. Dabei ist die unten abrufbare Datei "Zwischenevaluation des Aktionsplans für die Belange von Menschen mit Behinderung im Landkreis Stendal" entstanden. 

In der Zwischenevaluation wurde aufgezeigt, dass die Förderung von inklusiven Strukturen vorangetrieben wird und sich die im Aktionsplan aufgeführten 98 Maßnahmen in der Umsetzungsphase befinden. 48 Maßnahmen wurden wie geplant umgesetzt bzw. befinden sich in Bearbeitung. 29 Maßnahmen wurden teilweise oder verzögert umgesetzt und 21 konnten bisher nicht bearbeitet werden. Dabei kam es bedingt durch die Corona-Pandemie und die verbundenen Einschränkungen bei insgesamt 36 Maßnahmen zu Verzögerungen. Eine Maßnahme wurde vorzeitig gestrichen, da die Zuständigkeit nicht beim Landkreis Stendal liegt. Acht neue Maßnahmen konnten zwischenzeitlich entwickelt werden und wurden in den jeweiligen Handlungsfeldern aufgeführt.

Es wurde des Weiteren herausgearbeitet, dass neben den sieben Handlungsfeldern vier Querschnittsthemen für die Herstellung von Inklusion von besonderer Bedeutung sind. Diese müssen in der weiteren Arbeit des Örtlichen Teilhabemanagements beachtet werden und auch in der Fortschreibung des Aktionsplans vertiefend behandelt werden:

×           Generationen

×           Digitalisierung

×           Sprache

×           Besonders vulnerable Gruppen

In einem weiteren Schritt soll der Aktionsplan für die Belange von Menschen mit Behinderung im Landkreis Stendal bis zum 31. Dezember 2021 fortgeschrieben werden. Hierzu bedarf es einer weiteren Unterstützung und Begleitung des Örtlichen Teilhabemanagements im Landkreis Stendal. Da sich alle sieben Arbeitsgruppen dazu bereit erklärt haben, die Fortschreibung des Aktionsplans zu unterstützen, ist ein Status-Workshop für das Jahr 2021 geplant. Bei diesem Status-Workshop sollen alle Mitglieder der Arbeitsgruppen zusammenkommen sowie weitere Interessierte und neu gewonnene Netzwerkpartner hinzugezogen werden, um gemeinsam an einer bestmöglichen Fortschreibung des Aktionsplans, inklusive Erarbeitung neuer Maßnahmen, zuarbeiten. Durch den handlungsfeldübergreifenden Status-Workshop und die Einbindung verschiedener Netzwerkpartner sowie regionaler Akteure können Interdisziplinarität gewährt und regionale Ressourcen bestmöglich genutzt werden.