Unter der Überschrift „Wasserrückhalt in der Fläche“

Altmärkische Landkreise organisieren Wasserkonferenz am Mittwoch, 3. September, in Stendal.

Angesichts der steigenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt ist es von entscheidender Bedeutung, Strategien zu entwickeln, die sowohl den Schutz vor Hochwasser, als auch die Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung während niedriger Wasserstände gewährleisten. Dazu hat im vergangenen Jahr die gemeinsame Wasserkonferenz des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal in Osterburg Premiere gefeiert. Das neue Format ging aus vormals zwei Veranstaltungen, der Hochwasserkonferenz und der Niedrigwasserkonferenz, des Landkreises Stendal hervor. In diesem Jahr findet die Fortsetzung dieser Kooperation am Mittwoch, 3. September, im Stendaler Landratsamt statt.

Das Leitthema der diesjährigen Wasserkonferenz lautet „Wasserrückhalt in der Fläche“. Dazu begrüßt Patrick Puhlmann ab 10 Uhr Vertreter aus Kommunen, Verbänden, Unternehmen und weitere Interessierte. In der Folge übergibt der Landrat das Wort an Kristin Neumann von der Hochschule Magdeburg-Stendal, die über gereinigtes Abwasser als Ressource sprechen wird. Weiterhin stellt Stefan Scholz (Geschäftsführer „HydroAir“) effiziente Beregnung in der Landwirtschaft vor. Christian Warnke, selbst Landwirt im Landkreis Stendal, stellt Anpassungsstrategien aus der Praxis vor. Über den Wandel des Arendsees informiert Martin Demant vom Altmarkkreis Salzwedel und Stefan Feder, Leiter des Stendaler Umweltamtes, stellt aktuelle Projekte vor.

Die Wasserkonferenz der beiden altmärkischen Landkreise bietet eine Plattform für einen interdisziplinären Austausch von Fachleuten, Vertretern aus der Politik, Wissenschaftlern und Interessengruppen. Gemeinsam sollen innovative Lösungsansätze diskutiert, bewährte Praktiken geteilt und neue Perspektiven aufgezeigt werden, um den Herausforderungen im Umgang mit Wasser gerecht zu werden.