Unter dem Leitthema „Trinkwasser im Fokus: Versorgung sichern, Ressourcen schützen“

Landkreis Stendal organisiert dritte altmärkische Wasserkonferenz am 2. September.

Bereits zum dritten Mal seit 2024 laden die beiden altmärkischen Landkreise Salzwedel und Stendal am Mittwoch, 2. September, zur gemeinsamen Wasserkonferenz ein. Diese findet von 10 bis 14 Uhr in der Stendaler Kreisverwaltung (Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal) unter dem Leitthema „Trinkwasser im Fokus: Versorgung sichern, Ressourcen schützen“ statt. Interessierte sind recht herzlich eingeladen.

„Die Grundwasserstände liegen auch in diesem Jahr unterhalb des langjährigen Durchschnitts“, erklärt Patrick Puhlmann. „Nach Betrachtung der Niederschläge in den vergangenen Jahren wurden insbesondere in den Trockenjahren 2018 und 2021 ähnliche Grundwasserstände gemessen. Trotz der relativ feuchten Jahre von 2022 bis 2024, welche erste Anzeichen eines leichten, flächendeckenden Grundwasseranstiegs brachten, wird die aktuelle Entwicklung wieder mit Sorge betrachtet. Umso wichtiger ist es, dass wir das Thema Wasser als Ressource nicht aus den Augen verlieren“, betont der Stendaler Landrat die Bedeutung der jährlichen Wasserkonferenz.

Zu Beginn wird auf die aktuellen Entwicklungen und kommende Herausforderungen geblickt. Daran schließt der Vortrag von Susanne Ahrens an. Die Abteilungsleiterin Trinkwasser beim Wasserverband Stendal-Osterburg stellt die derzeitige Trinkwasserversorgung mit ihr Perspektive vor. Im zweiten Teil geht es um den Schutz der Trinkwasserressourcen sowie die Notversorgung. Abgerundet wird die Konferenz von Michael Janssen. Der Referatsleiter aus dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt spricht über die Neuerungen im Wassergesetz. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.