Projekttag macht Hindernisse erfahrbar

Junge Menschen sollen für Barrierefreiheit und die Folgen von Vandalismus sensibilisiert werden.

In der Silvesternacht 2023/2024 ist der Aufzug am Osterburger Bahnhof mutwillig zerstört worden. Die daraus resultierenden und immer wiederkehrenden technischen Ausfälle erschweren seither Menschen mit Beeinträchtigungen, Familien mit Kinderwagen, Fahrradfahrenden und vielen weiteren Reisenden, die den Bahnsteig in Richtung Wittenberge nur eingeschränkt oder gar nicht erreichen können, die Nutzung des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Daher wollen das Präventionsteam der Deutschen Bahn Sicherheit, das Infrastrukturunternehmen DB InfraGo, die Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA), die Bundespolizei, die Lebenshilfe und die Hansestadt Osterburg sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stendal und ortsansässige Schulen sich gemeinsam für ein wichtiges Thema einsetzen: die Sensibilisierung junger Menschen für Barrierefreiheit und die Folgen von Vandalismus. Dazu findet am Dienstag, 11. März, ab 9.15 Uhr ein Projekttag im Verwaltungsgebäude der Hansestadt Osterburg (Ernst-Thälmann-Straße 10, 39606 Hansestadt Osterburg) statt.

Der Projekttag soll Hindernisse erfahrbar machen, um das Bewusstsein für die Problematik zu schaffen. Neben theoretischen Inhalten werden die Teilnehmer in praktischen Stationen die Barrieren des Bahnhofs aus eigener Erfahrung erkunden. Dabei liegt auch ein besonderer Schwerpunkt auf dem Austausch zwischen jungen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, um ein tieferes Verständnis füreinander zu fördern.