Drei Talente erreichen Landeswettbewerb
Kreismusikschule „Ferdinand Vogel“ startet erfolgreich bei „Jugend musiziert“ 2026.
Jahr für Jahr motiviert der Wettbewerb „Jugend musiziert“ junge Musiker in ganz Deutschland zu besonderen Leistungen. Er bildet eine Bühne für Künstler, die sich als Solisten oder Ensemble der Öffentlichkeit zeigen und einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Die Kreismusikschule (KMS) „Ferdinand Vogel“ des Landkreises Stendal hat zum Auftakt am Samstag drei Talente beim Regionalwettbewerb in Stendal in der Kategorie „Klavier solo“ ins Rennen geschickt. Dabei haben Fiona Krüll, Lukas Fauter und Maximilian Sayn alle einen ersten Platz belegt und sind zum Landeswettbewerb weitergeleitet worden. Dieser findet vom 20. bis 22. März in Magdeburg statt.
In der Altersklasse III war Krüll einzige Starterin der KMS „Ferdinand Vogel“. Die Schülerin von Katharina Stelzer hat im Jahr 2019 mit ihrer musikalischen Ausbildung begonnen. Seit Oktober 2024 befindet sie sich in der Studienvorbereitung mit dem Hauptfach Klavier. Sie erreichte mit der „Sonate in C-Dur“ von Joseph Haydn, der „Polonaise B-Dur“ von Frédéric Chopin sowie „Regen“ von Wiktor Kossenko einen ersten Platz mit 23 Punkten und erhielt die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. „Das war ein erfolgreiches Debüt“, so die Einschätzung von Julian Gorus.
Zwei Mal Maximalpunktzahl
Der Leiter der KMS „Ferdinand Vogel“ zeichnete in der Altersklasse VI für gleich zwei weitere Talente persönlich verantwortlich. Einer von ihnen ist Maximilian Sayn, der seit 2019 von Gorus ausgebildet wird. Der 18-Jährige hat bereits im Jahr 2014 mit dem Klavierspielen beginnen und befindet sich seit sechs Jahren in der studienvorbereitenden Ausbildung. „Mit einer riesigen Klangpalette und spielerischer Intelligenz hat Maximilian die Jury überzeugt“, so die Einschätzung von Julian Gorus. Das Ergebnis: Für die Stücke „Toccata in e-Moll“ von Johann Sebastian Bach, „Prélude“ (Die versunkene Kathedrale, Originaltitel: La cathédrale engloutie) von Claude Debussy sowie „Prélude in g-Moll“ von Sergei Rachmaninoff erhielt Sayn die Maximalpunktzahl 25. Mit diesem ersten Rang ist er zum Landeswettbewerb weitergeleitet worden.
Lukas Fauter ist erst seit Dezember 2025 an der KMS „Ferdinand Vogel“, brachte aber schon Vorkenntnisse mit. Gorus hat sein Talent schnell erkannt, so befindet sich der 18-Jährige nun in der studienvorbereitenden Ausbildung. Er erreichte ebenso die Maximalpunktzahl 25 mit den Presto agitato aus der „Mondscheinsonate“ (3. Satz) von Ludwig van Beethoven, Liebestraum As-Dur „O lieb, so lang du lieben kannst“ von Franz Liszt sowie „Basso ostinato“ von Rodion Shchedrin. „Lukas hat die Jury mit technischer und klanglicher Präsenz begeistert“, sagte Julian Gorus am Ende eines erfolgreichen Wettbewerbtages.

