Unterstützung für Kinder der Landesaufnahmeeinrichtung im Fokus
Informationsveranstaltung lädt am Montag, 8. Juni, in die Kreisverwaltung.
Mehr als 500 Menschen leben zurzeit in der Landesaufnahmeeinrichtung (LAE) für Asylbewerber in Stendal. Etwa die Hälfte von ihnen sind minderjährig und ein Großteil davon noch Kinder. Zur Schule gehen können sie erst nach Zuweisung zu einer Kommune. In einer gemeinsamen Veranstaltung am Montag, 8. Juni, informieren die Freiwilligen-Agentur Altmark, die SozialStärken gGmbH und der Landkreis Stendal über den Alltag in der Erstaufnahmeeinrichtung und über Möglichkeiten, sich dort ehrenamtlich einzubringen. Bereits 2024 war dieses Projekt "Gemeinsam ankommen" erfolgreich gestartet. Los geht es um Raum Stendal der Kreisverwaltung (Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal) um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Es soll vor allem darum gehen, den zahlreichen Kindern mit Spiel- und Lernangeboten etwas Abwechslung und Freude in den Alltag zu bringen. Aber auch an anderen Stellen wäre freiwillige Unterstützung hilfreich“, sagt Jakob Wernike. Beim Landkreis Stendal ist er einer von zwei Integrationskoordinatoren. In der Informationsveranstaltung stellen die Sozialbetreuer von Saxonia Care ihre Arbeit vor. Die Caritas spricht über die Betreuung der Kinder in einer Lernwerkstatt. Jan Greiner von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA) stellt Förderungen und ehrenamtliches Engagement- und Unterstützungsmöglichkeiten vor. Außerdem finden Interessierte persönliche Ansprechpartner für ihre Fragen.
Hintergrund
Die Landesaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Stendal ist Schutzsuchenden vorbehalten, die besonders verletzlich sind, etwa ältere Menschen, Gehbehinderte, Schwangere, allein reisende Frauen, Kinder und traumatisierte Menschen. Ihre Bewohner kommen zurzeit unter anderem aus Syrien, Afghanistan, der Türkei, Russland und Kamerun.

