Panzerminen müssen in Klietz entschärft werden

Landkreis Stendal ordnet Sperrzone für Dienstag, 2. Juni, von 9 bis 12 Uhr an.

Im Klietzer See sind zwei Panzerminen aus dem Deutschen Reich gefunden worden. Die Gefahrenlage erfordert, dass diese am Dienstag, 2. Juni, entschärft werden. Dabei können Gefahren für die Bevölkerung, Tiere und Sachwerte nicht ausgeschlossen werden. Zur Sicherheit hat der Landkreis Stendal deshalb die „Allgemeinverfügung zur vorübergehenden Einrichtung einer Sperrzone im Landkreis Stendal – Gemeinde Klietz“ erlassen. Diese ist mit Wirkung zum 22. Mai in Kraft getreten und besagt, dass der Sperrbereich laut Karte bis 2. Juni, 9 Uhr, zu verlassen ist und dass diese Anordnung bis zur ausdrücklichen Aufhebung durch die Sicherheitsbehörde, voraussichtlich am 2. Juni gegen 12 Uhr, gilt.

Bürger, die keine anderweitige Möglichkeit der Unterbringung haben, können für die Evakuierung das Dorfgemeinschaftshaus (Rathenower Straße 2, 39524 Klietz) nutzen. Vor verlassen der Sperrzone sind Feuerstellen zu löschen, Gashähne abzustellen, Heiz- und Kochgeräte auszuschalten sowie Fenster und Türen zu schließen. Haustiere sollten möglichst versorgt und in geschlossene Räume verbracht werden.

Die Polizei sperrt und sichert den gesamten Sperrbereich ab. Für den Zeitraum, in dem die Wohnungen zu verlassen sind und bis zur Rückkehr, sind Bürger angehalten, sich mit nötigen Medikamenten zu bevorraten.