Mit Herz und Verantwortung engagiert
Landkreis Stendal informiert am 22. November über Vormundschaften.
Kinder und Jugendliche, deren Eltern kein Sorgerecht mehr für sie haben, brauchen Menschen, die ihnen zur Seite stehen, zuhören und unterstützen. Sie vertreten die jungen Menschen rechtlich. Genau diese wichtige Aufgabe übernehmen in Deutschland unter anderem ehrenamtliche Vormünder. Was das genau bedeutet und wie Interessierte ehrenamtlicher Vormund werden können, darüber informiert der Landkreis Stendal am Samstag, 22. November, um 9.30 Uhr im Raum „Stendal“ der Kreisverwaltung (Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal).
„Ehrenamtliche Vormünder sind Ansprechpartner, Wegbegleiter und Vertrauensperson für die Kinder und Jugendlichen zugleich“, erklärt Aliena-Sophia Mard, die im Jugendamt für die Koordination der Vormundschaften zuständig ist. „Wir benötigen dringend Unterstützung“, so Mard weiter. Bei der Informationsveranstaltung erfahren Interessierte, was eine ehrenamtliche Vormundschaft bedeutet, welche Aufgaben und Rechte damit verbunden sind und was zu tun ist, um Vormund zu werden. Dazu berichten erfahrene Vormünder aus der Praxis und beantworten aufkommende Fragen.
In Kooperation mit der Fach- und Servicestelle des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg gibt es auch zu erfahren, welche Rechte Vormünder haben. Mit der Übernahme einer Vormundschaft schenken Ehrenamtliche jungen Menschen Orientierung, Zuverlässigkeit und eine echte Chance auf eine gute Zukunft. Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

