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Den 09. September vormerken und Schätze besuchen: Tag des offenen Denkmals im Landkreis Stendal

Den 09. September vormerken und Schätze besuchen: Tag des offenen Denkmals im Landkreis Stendal

"Entdecken, was uns verbindet" lautet das bundesweite Motto des Tags des offenen Denkmals. Es bezieht sich auf das Europäische Kulturerbejahr 2018. In Deutschland beteiligen sich Kultureinrichtungen, Museen, Schulen, Hochschulen, Bürgerinitiativen und sonstige kulturell Engagierte am Kulturerbejahr.

Gastgeber für den Festakt zur Eröffnung ist die Gutskirche in Schönfeld, die nach den Sanierungsbauarbeiten in neuem Glanz erstrahlt.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff reist zur festlichen Eröffnung nach Schönefeld (OT Bismark)an.

Eröffnungsveranstaltung Tag des offenen Denkmals im Landkreis Stendal:

Termin: Sonntag 09. September 2018
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Gutskirche, Schönfelder Straße 4, 39599 Schönfeld (OT Bismark)

Musikalische Begleitung: Musikschule Hansestadt Stendal.

Das Programm zum Tag des offenen Denkmals im Landkreis Stendal kann hier angesehen und als Datei herunter geladen werden  werden:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Die Jahresthemen des Tags des offenen Denkmals sind immer so ausgelegt, dass sie den Veranstaltern einen weiten Interpretationsspielraum geben. Der Aktionstag soll allen Denkmalengagierten, Denkmalbesitzern, Denkmalforschern und Denkmal-Instand Setzern die Möglichkeit bieten, sich mit genau dem Objekt zu beteiligen, das aus deren Sicht zum Motto passt und die Besucher fasziniert. Wichtig ist allein, dass das historische Gebäude, der Park oder die archäologische Stätte bei der Teilnahme am Aktionstag im Vordergrund steht. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gibt im Folgenden einige Anregungen und Ideen zur Umsetzung des aktuellen Leitsatzes „Entdecken, was uns verbindet“.

Marmor aus Italien, Farbpigmente aus dem Orient, Tapisserien aus Flandern, Fliesen aus Delft - dies sind Beispiele für besondere, teilweise exotische Materialien, die über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg verhandelt wurden. Diese Güter nutzten Baumeister und Künstler nicht nur wegen ihrer herausragenden Qualität, ihre Verwendung belegte zugleich eindrucksvoll den Reichtum, Geschmack und die Weltgewandtheit ihrer Besitzer und verarbeitenden Künstler. Auch „einfachere” Materialien wie Bauholz, Steine oder Ziegel kauften Bauherren, Architekten und Handwerker überregional ein, sobald sie von besonderem Rang sein sollten.

Sicher lassen sich auch an Ihrem Denkmal über die Art der verwendeten Materialien Bezüge und Verbindungen in andere Regionen herstellen. Auf diese Weise können Sie ganz konkret das Motto „Entdecken, was uns verbindet” umsetzen und Ihr Wissen an Ihre Besucher weitergeben.

Viele Beziehungen lassen sich auch entdecken, wenn Sie am Beispiel Ihres Denkmals nachforschen, woher bestimmte Stilprägungen kamen. Gehen Sie der Frage nach, was lokaltypisch ist und welche überregionalen Formen es gibt. Wenn Sie die Herkunft für bestimmte Materialien ermitteln, taucht vermutlich ganz von selbst die Frage danach auf, von wem denn die überregionalen Verbindungen hergestellt wurden? Wer waren die Baumeister, Handwerker und Künstler, die mit neuen, manchmal überlegenen Materialien, künstlerischen Ausdrucksformen und - ganz wichtig - technischem Know-how von weither kamen? Wie haben sich Kunstmaler aus Italien, Baumeister aus Frankreich oder Garten- und Landschaftsplaner aus England mit ihren Werken mit der lokal schon bestehenden Baukultur auseinandergesetzt? Wo haben sie Spuren hinterlassen? An welchen anderen Denkmalen in der Region oder überregional lassen sich diese Merkmale nachverfolgen? Was eint diese Denkmale? Was haben die einheimischen Handwerker, Künstler oder Architekten von den neuen Ideen übernommen und wie?

 

31.08.2018

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