Startschuss für den „Wirtschaftspreis Altmark“ 2026 ist erfolgt
Bewerbungen können bis zum 30. Juni eingereicht werden.
Der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART) verleiht in diesem Jahr zum 23. Mal den „Wirtschaftspreis Altmark“. Dabei werden herausragende regionale Unternehmen geehrt. Der Startschuss für die Bewerbungsphase erfolgte am Freitagvormittag bei der Tischlerei Pieper in Ahlum – einem der Preisträger des vergangenen Jahres. Bis zum 30. Juni können sich Unternehmen um die diesjährigen Preise, die mir drei Mal 3.000 Euro dotiert sind, bewerben.
Mit dem Wettbewerbsaufruf rücken die Initiatoren herausragende Unternehmen der Region in den Fokus, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten sowie Repräsentanten der Altmark nach außen sind – Botschafter, die die Altmark überregional bekannt machen und ihr Image stärken. Ein Beispiel dafür ist die Tischlerei Pieper. Sie ist ein familiengeführter Handwerksbetrieb mit über 130 Jahren Tradition. Das Unternehmen verbindet klassisches Tischlerhandwerk mit moderner CNC-Technik und fertigt Fenster, Türen, Möbel sowie individuelle Innenausbauten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rekonstruktion historischer Bauelemente und nachhaltiger Produktion. Inhaber Axel Pieper beschreibt die Motivation zur Teilnahme damit, dass seine Tischlerei seit Generationen traditionelles Handwerk mit moderner Technik verbinde. Mit der Teilnahme am Wirtschaftspreis wolle man zeigen, wie sich ein familiengeführter Betrieb weiterentwickeln könne – geprägt von regionaler Verbundenheit, nachhaltigem Arbeiten und dem Engagement in der Ausbildung junger Fachkräfte.
Der Auftakt des Wettbewerbs erhielt auch eine symbolische Note: In der Werkstatt wurde eine Holzbohle zunächst präzise geglättet und zugeschnitten, bevor sie in der CNC-Maschine mit einer individuellen Prägung versehen wurde. Das eingearbeitete Logo des Wirtschaftspreises sowie das Datum und der Ort der Auslobung machen das Werkstück zu einem sichtbaren Zeichen für den Start der neuen Wettbewerbsrunde. „Man soll das einfach machen – man soll den Mut haben und sagen: Ich bewerbe mich. Es kann nicht zum Nachteil sein“, betonte Axel Pieper, Inhaber der gastgebenden Tischlerei.
Auch in diesem Jahr können sich Unternehmen, die länger als drei Jahre am Markt bestehen, für einen von drei Wirtschaftspreise bewerben. Carla Reckling-Kurz betonte, dass auch wieder für die 2023 ins Leben gerufene Kategorie „Tourismus und Gastronomie“ Bewerbungen eingereicht werden können. Gemeinsam mit Hendrik Stiller, Geschäftsführer der IHK Magdeburg – Geschäftsstelle Altmark, die den Preis finanziert, rief die ART-Geschäftsführerin alle Freizeitanbieter, Hoteliers und Restaurantbesitzer auf, für diesen Preis anzutreten und zu zeigen, welche Wirtschaftskraft auch im Tourismus steckt. Für die Kategorie „Existenzgründung“ können sich Start-ups und Neugründungen bewerben, die mindestens ein Jahr, aber maximal drei Jahre am Markt
Preisgeld und Bewerbung
Alle Kategorien sind jeweils mit einem Gewinnerpaket im Gesamtwert von 3.000 Euro verbunden. Dieses setzt sich aus 2.500 Euro Preisgeld sowie einem Kommunikationspaket des ART im Wert von rund 500 Euro zusammen. Die Bewerbung ist denkbar einfach: Im Internet befindet sich das digitale Bewerbungsformular.
Die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs sowie die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband. Die Preisträger werden im Rahmen des Regionalmarketings gezielt und medienwirksam präsentiert. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr, organisiert und durchgeführt von der Sparkasse Altmark West, in der Eventscheune Rustica des Winterfelder Hofes am 20. November statt. Alle Bewerber sind herzlich eingeladen.

