Ausbildungsmanagement
Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Integrationschancen von arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen. Die Grundlage für die Durchführung und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Sachsen-Anhalt „REGIO AKTIV“.
Im Rahmen dieser Richtlinie werden Zuwendungen für die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsmarktintegration von am Arbeitsmarkt benachteiligten Personen sowie für die Verbesserung des Zugangs junger Menschen zu beruflicher Ausbildung gewährt.
Es gelten die Regelungen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Regionalisierung der Arbeitsmarktförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Landes Sachsen-Anhalt „REGIO AKTIV“, Teil 2 Besondere Regelungen, Abschnitt 9, Förderbereich M Ausbildungsmanagement.
Video REGIO AKTIV – Die Richtlinie kurz erklärt
Ziel:
Viele Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen – insbesondere an Teilzeitberufsschulen und im Berufsvorbereitungsjahr – stehen vor großen Herausforderungen, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Mangelnde Unterstützung, Sprachbarrieren oder organisatorische Hindernisse erschweren den Zugang zu geeigneten Förderangeboten, was häufig zu Ausbildungsabbrüchen oder verlängerten Ausbildungszeiten führt. Zudem fehlt es oft an einer wirksamen Vernetzung zwischen Schulen, Ausbildungsbetrieben und unterstützenden Institutionen.
Die Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager spielen eine zentrale Rolle in der Koordination und individuellen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler. Sie ermitteln Förderbedarfe, vermitteln geeignete Unterstützungsmaßnahmen, organisieren berufsbezogene Sprachkurse und fördern die Vernetzung zwischen Schulen, Ausbildungsbetrieben sowie weiteren relevanten Akteuren. Durch diese gezielte Begleitung wird der Ausbildungserfolg gesteigert und eine nachhaltige Integration in das Berufsleben unterstützt.
Die Förderung von Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanagern an berufsbildenden Schulen zielt darauf ab, als Bindeglied zwischen Schulen, Schülerinnen und Schülern, Ausbildungsbetrieben, zuständigen Stellen und unterstützenden Institutionen zu agieren. Ziel dieser Förderung ist es, die Zusammenarbeit der Lernorte zu verbessern, den Zugang zu Unterstützungsangeboten zu erleichtern und deren Organisation für die Schülerinnen und Schüler effizienter zu gestalten.
Die Ausbildungsmanagerinnen und Ausbildungsmanager richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die an berufsbildenden Schulen in kommunaler Trägerschaft lernen. Besonders im Fokus stehen hierbei diejenigen, die Teilzeitberufsschulen oder das Berufsvorbereitungsjahr besuchen.
Inhalte:
Ermittlung von Unterstützungsbedarfen an Berufsbildenden Schulen einschließlich Beratung und Betreuung von Auszubildenden sowie Organisation individueller Unterstützungsangebote in Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen, Betrieben und zuständigen Behörden:
• Erhebung von grundsätzlichem Unterstützungsbedarf der Schülerinnen und Schüler
• Vermittlung von passenden Unterstützungsangeboten in Absprache mit allen zuständigen Akteuren
• Organisation von berufsbezogenen Sprachkursen an den berufsbildenden Schulen in Kooperation mit diesen
und mit den Sprachkursträgern, dem Schulträger und den Ausbildungsbetrieben
• Harmonisierung der Sprachkurse mit den jeweiligen Ausbildungsgängen
Im Landkreis Stendal kommt der/die Ausbildungsmanager/in für den Zeitraum vom 01.08.2025 bis 31.07.2028 zum Einsatz.
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