„Landwirte können auch Flugplatz“
Auf dem Verkehrslandeplatz Stendal-Borstel ist die Gras-Landebahn über eine Länge von 700 Metern sowie einer Breite von 40 Metern aufgearbeitet worden. Das Ziel war die Stabilisierung der Tragfähigkeit. Dafür hat es eine Förderung in Höhe 50 Prozent der Gesamtkosten von 19.500 Euro durch das Land Sachsen-Anhalt gegeben. Die Arbeiten wurden von der benachbarten Firma Stallbaum mit landwirtschaftlicher Technik durchgeführt.
„Die erneuerte Gras-Landebahn ist exzellent geworden“, befindet Thomas Lötsch. „Das Ergebnis zeigt, dass altmärkische Landwirte nicht nur tolle Landwirtschaft können, sondern auch Flugplatz“, so der zweite Dezernent des Landkreises Stendal, der zudem selbst Hobby-Flieger ist, weiter.
Die Gras-Landebahn ist für die Verkehrsabwicklung von großer Bedeutung. Auf ihr wird mit etwa 5.000 Starts und Landungen jährlich ein beträchtlicher Teil des Flugverkehrsaufkommens, insbesondere der Luftsportgeräte, aber auch von Spornradflugzeugen und Schulflügen abgewickelt. Für Übungen der Bundeswehr mit Hubschraubertechnik ist die Gras-Landebahn ebenso von großer Bedeutung.

