Konferenz und Kabarett: Gleichstellung aus verschiedenen Blickwinkeln

Landrat eröffnet Altmark-Konferenz „Sozial & Gerecht“ in Stendal am 20. September.

Altmark – Sozial & Gerecht. Eine Konferenz im Stendaler Landratsamt (Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal) widmet sich am Sonnabend, 20. September, ab 10 Uhr der Chancengleichheit der Geschlechter in der Arbeitswelt. Landrat Patrick Puhlmann eröffnet die Veranstaltung, bevor sich Experten aus Bund, Land und Region dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zuwenden. Anmeldungen für die kostenlose Konferenz am 20. September sind per E-Mail möglich.

Sozialforscher von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erklären zunächst, was soziale Nachhaltigkeit bedeutet. In den Themenblöcken „Gleiche Arbeit – ungleicher Lohn: Ost, West, Stadt, Land“ und „Gleichstellung in der Arbeitswelt – Utopie oder Realität?“ sprechen anschließend Annett Montes de Oca aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt, DGB-Regionsgeschäftsführerin Katrin Skirlo (Altmark-Börde-Harz), Dr. Ulrike Spangenberg von der Bundesstiftung für Gleichstellung (Leitung Bereich Gleichstellungsberichte) und die Soziologin Prof. Dr. Sevasti Trubeta von der Hochschule Magdeburg-Stendal (Gleichstellungsbeauftragte Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften). Das Programm sieht viel Raum für Diskussion und Fragen aus dem Publikum vor.

Ein besonderer Ausklang erwartet die Gäste um 15 Uhr mit der Kabarettistin Sunna Huygen und Auszügen aus ihrem aktuellen Programm „Ungestalten“. Huygen hat ursprünglich Tischlerin gelernt. Während ihrer Lehre erfuhr sie viel über Holz und noch viel mehr über die herrschenden desaströsen Vorstellungen von Männer- und Frauenrollen, schreibt sie in ihrer Vita.

Veranstaltet wird die Konferenz „Altmark – Sozial & Gerecht“ von der Freiwilligen-Agentur Altmark. Der Stendaler Verein koordiniert im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt die Wochen der Nachhaltigkeit in der Altmark, die noch bis zum 8. Oktober soziale Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen.