Möller als Vorsitzender wiedergewählt

Patrick Puhlmann zu Gast bei der Bezirksgruppe Nord des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen-Anhalt.

Die Bezirksgruppe Nord des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen-Anhalt hat am Samstag in der diesjährigen Jahreshauptversammlung Horst Möller als ihren Vorsitzenden bestätigt. Neben der Vorstandswahl standen aktuelle Projekte auf der Agenda.

„Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Region, unterstützen etwa das Örtliche Teilhabemanagement im Landkreis Stendal“, sagte Patrick Puhlmann. Der Landrat würdigte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Dabei betonte er die wichtige Rolle des Verbandes, der mit seinen Erfahrungen und Perspektiven wesentlich dazu beiträgt, Teilhabe und Barrierefreiheit in der Region aktiv mitzugestalten. „Sie engagieren sich als Bezirksgruppe unter anderem bei Schulprojekten zum Thema Inklusion, beteiligten sich mit inklusiven Laufteams am Firmenlauf Altmark und organisieren jährlich die ‚Tour de Altmark‘ – eine mehrtägige Tandem-Tour für Menschen mit und ohne Sehbehinderung durch die Altmark. Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich“, so Puhlmann weiter.

Turnusmäßig musste der Vorstand der Bezirksgruppe gewählt werden. Dabei erhielt Horst Möller einstimmig weiterhin das vertrauen. Seine Stellvertreterin bleibt Monika Möller. Unterstützt bekommt das Duo durch die Beisitzer Anja Rose, Carsten Schwerin, Edmond Ruchert, Alex Jäger und André Radke.

Weiterhin informierte Johanna Michelis über ein gemeinsames inklusives Kulturprojekt: Am Samstag, 4. Juli, wird das Musical „Spamalot“ in Tangermünde aufgeführt und durch eine Live-Audiodeskription begleitet, so die Örtliche Teilhabemanagerin im Landkreis Stendal. Das Angebot entsteht in Zusammenarbeit mit dem Theater der Altmark und dem Örtlichen Teilhabemanagement und soll dazu beitragen, kulturelle Veranstaltungen für noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Alle Mitglieder sowie Interessierte sind eingeladen, dieses inklusive Angebot wahrzunehmen und damit ein wichtiges Zeichen für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe zu setzen. Weitere Informationen werden zeitnah bekanntgegeben.

Unterm Strich machte die Jahreshauptversammlung den starken Zusammenhalt innerhalb der Bezirksgruppe deutlich und zeigte das große Engagement aller Beteiligten für die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen in der Region.