Inklusionsbeirat und Kreisverwaltung setzen Zeichen für Inklusion durch Sport
Zehn Landkreis-Teams unter den 278 Mannschaften beim Firmenlauf Altmark.
Der Firmenlauf Altmark hat auch im elften Jahr seinen Zauber nicht verloren – im Gegenteil. Am Mittwochabend gingen so viele Läufer auf die Runde um den Stendaler Stadtsee wie nie zuvor: 1.112 Aktive in 278 Vierer-Teams aus 110 Unternehmen und Institutionen. Darunter waren auch zehn Mannschaften des Inklusionsbeirates und des Landkreises Stendal, die damit in die Öffentlichkeit getreten sind und ein Zeichen für Inklusion durch Sport gesetzt haben.
Das Engagement des Inklusionsbeirates würdigte auch Johannes Schipke. Der Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Sportwelt entwickelte in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Örtlichen Teilhabemanagement im Landkreis Stendal Lösungen, um speziell für Teilnehmer im Rollstuhl den Rundkurs etwas barrierearmer zu gestalten. Zudem war es nur durch die Unterstützung durch das Örtliche Teilhabemanagement und dessen Fördermittel sowie der Sportwelt Verwaltungsgesellschaft möglich, inklusive Teams an den Start zu bringen. Darunter waren zwei Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und mit Unterstützung die Strecke absolvierten.
Der Firmenlauf Altmark bot eine wichtige Plattform, um Gemeinschaft, sportliche Aktivität und Teilhabe für alle zu verbinden. Der Landkreis Stendal hat sich sehr über die inklusive Beteiligung gefreut.
Hintergrund
Der Inklusionsbeirat als offizielles Gremium des Kreistages setzt sich für die Belange von Menschen mit Behinderung ein und macht auf die Themen Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion aufmerksam. Die Mitglieder sind Experten der eigenen Situation und werden vom Örtlichen Teilhabemanagement im Landkreis Stendal unterstützt.

