Die Altmark ist in das Gigabit-Zeitalter gestartet

Auftaktveranstaltung im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Ministerpräsident Reiner Haseloff

In der ländlichen Altmark wird seit 2012 das flächenmäßig größte Breitbandförderprojekt Deutschlands umgesetzt. Mit einem innovativen Netz aus Glasfasern entsteht eine nachhaltige und digitale Infrastruktur, die gleichzeitig die Region in dem neuen Feld der digitalen Wirtschaft als Standort stärkt. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklungen der Planungsschritte in den einzelnen Projektgebieten, konnten die europaweiten Vergaben der ersten drei Bauabschnitte Ende März 2020 erfolgreich veröffentlicht werden.

Es handelt sich dabei um folgende Bauabschnitte:

  • Projektgebiet 1 – Tangermünde
  • Projektgebiet 2 – Bismark Nordost/ Kalbe Nordost
  • Projektgebiet 3 – Apenburg-Winterfeld

Erst kürzlich wurde im Hauptausschuss des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA) der Weg frei gemacht für die Bezuschlagung der wirtschaftlichsten Angebote, die Grundlage für die Beauftragung der Tiefbauleistungen. Mit diesem Schritt startet das größte ländliche geförderte Breitbandförderprojekt in eine weitere entscheidende Phase der Umsetzung. Am 6. Juni fand in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Gardelegen der symbolische Spatenstich im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Ministerpräsident Reiner Haseloff, den Landräten Patrick Puhlmann (Landkreis Stendal) und Michael Ziche (Altmarkkreis Salzwedel), Andreas Kluge (Geschäftsführer Zweckverband Breitband Altmark) und vielen anderen Gästen statt.

„Für die Zukunft der Altmark ist der heutige Tag von großer Bedeutung. Die flächendeckende Breitbandversorgung bei uns im ländlichen Raum ist nicht nur für die regionale Wirtschaftsstruktur von Bedeutung, sondern stellt für jeden einzelnen von uns einen Gewinn dar. Auf diese Weise sind wir allen technologischen Herausforderungen der Zukunft gewachsen“, so der Landrat des Altmarkkreises, Michael Ziche.

"Wieder haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Projektziel erreicht. Ab jetzt wird gebaut und wir werden professionell und konsequent bis 2022 die Projekte abarbeiten“, erklärte Andreas Kluge (ZBA).

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