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1. PSAG-Jahreskonferenz – Netzwerken bei Mehrfachdiagnosen

Am 22.11.2017 fand die 1. PSAG-Jahreskonferenz zum Thema Netzwerken bei Mehrfachdiagnosen am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal statt, die die PSAG nicht nur mit den Räumlichkeiten und dem technischen Knowhow unterstützte, sondern auch interessierte Studentinnen begleitend zur Seite stellte.

Hintergrund

Mit der Neugründung der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Stendal im Juli 2006 wurde das Ziel verfolgt, alle, die an der Versorgung von psychisch Kranken, Suchtkranken sowie geistig oder seelisch behinderten Menschen beteiligt sind, zu vernetzen. Inzwischen haben sich feste Facharbeitskreise (siehe Anhang) etabliert, die sich den Klienten mit der jeweiligen Leitsymptomatik widmen.

Laut entsprechender Studien in Deutschland leidet ca. ein Drittel der Bevölkerung an einer psychischen Erkrankung und von diesem ein Drittel wiederum an mehreren psychischen Erkrankungen gleichzeitig. Das stellt alle Beteiligten vor hohe Herausforderungen, da meistens das Hilfesystem auf eine Krankheit zugeschnitten ist. Die Bürger haben daher mehrere Anlaufstellen, womit sie aufgrund der Erkrankung oftmals überfordert sind. Deshalb müssen die Helfenden sich vernetzen und möglichst gemeinsam auf die Erkrankten zugehen. Mit der erstmals stattfindenden Jahreskonferenz sollte diesem Vernetzungsgedanken Rechnung getragen werden.

Inhalt der 1. Jahreskonferenz                   

Nachdem der Vorstandsvorsitzende der PSAG, Herr Dr. Jewgenij Wolfowski mit einem Begrüßungswort diese 1. PSAG-Jahreskonferenz eröffnete, hielt die Gastreferentin Frau Dr. Susanne Winter - Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes des Landkreises Börde - einen Impulsvortrag zum Thema Mehrfachdiagnosen. Inhaltlich gelang es ihr durch einen sehr praxisnahen Bezug, alle Teilnehmer anzusprechen und die Notwendigkeit der engen Vernetzung im Interesse von Patienten mit mehreren psychischen Erkrankungen darzulegen.

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Workshops zu folgenden Themen zusammen:

  • ADHS und Epilepsie
  • Sucht und Depression
  • Intelligenzminderung und Autismus
  • Schizophrenie und Sucht.


Ergebnisse          

Darauffolgend wurden die Schwerpunkte und Diskussionsinhalte durch die Leiterinnen und Leiter der Workshops im Podium vorgestellt. Die Arbeit in den Workshops wurde von Studentinnen der Hochschule protokolliert. Nach Zugang der Protokolle an den Vorstand der PSAG werden die Ergebnisse der Workshops auf der Internetseite der PSAG veröffentlicht.

Evaluation

Die Veranstaltung wird über einen Evaluationsbogen durch das Gesundheitsamt, der Geschäftsführung der PSAG, ausgewertet und die Ergebnisse dann mit den Vorstandsmitgliedern und in den Facharbeitskreisen diskutiert. Im Ergebnis dessen sollen neben dem Bedarf, Themenwünsche und Anregungen hinsichtlich Organisation etc. für die geplante nächste Jahreskonferenz Berücksichtigung finden.

02.03.2018

© Gesine Klaeden E-Mail