Bußgelder zur Umsetzung der Eindämmungsverordnung

Die Risiken der COVID-19-Pandemie erfordern ein neues gesellschaftliches Verständnis des sozialen Umgangs, eine bedarfsgerechte Informationskultur sowie eine stärkere Selbstbeobachtung und Selbstdisziplin. Ein Großteil dieses Verhaltens basiert auf der Einsicht und Freiwilligkeit der Beteiligten und lässt sich nicht allein durch staatliche Regeln vorschreiben. In diesem Sinne sind physische Distanz (mindestens 1,50 Meter), Hygiene (häufiges Hände waschen), regelmäßiger Luftaustausch in geschlossenen Räumen und weitere Verhaltensregeln (Husten- und Niesetikette, Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen zur Begrüßung, gegebenenfalls Tragen von Schutzmasken) wichtige Bausteine zur Unterbrechung von Infektionsketten.

Bußgelder verhängt

Leider musste der Landkreis in Umsetzung der Eindämmungsverordnung und in Auswertung der Kontrolltätigkeit in den vergangenen Monaten auch Bußgeldverfahren einleiten. Es ist jedoch festzustellen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen und auch der Firmen in unserem Landkreis die Regelungen der geltenden Bestimmungen  einhalten. In Anbetracht der deutschlandweit steigenden Zahlen der Infizierten ist es auch weiterhin unbedingt notwendig die Vorgaben der Eindämmungsverordnung einzuhalten.

Übersicht Bußgeldverfahren nach den SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnungen (stand 13. August)

  • Registrierte Verfahren: 243
  • Eingestellte Verfahren: 136
  • Bußgeldbescheide: 72
  • Offene Verfahren: 35
  • Einsprüche: 10
     
Artikel Vorlesen