Ute Romahn und Stefan Gompper

MUTMACHER im Landkreis Stendal

Ute Romahn, Inhaberin der Apotheke Apowida und ihr Mann, Stefan Gompper, berichten von ihrer Zeit in der Corona-Pandemie und wie sie damit umgegangen sind. Apowida hat Standorte in Osterburg, Seehausen und Stendal. Gompper unterstützte seine Frau mit seinen EDV-Kenntnissen unter anderem beim Aufbau von zwei Corona-Testzentren in Osterburg und Seehausen.

Für die Apothekeninhaberin war es am Anfang der Pandemie nicht einfach. In zeitlich kleinen Abständen kam es immer wieder zu einer veränderten Situation der geltenden Regularien, welche für das Unternehmen ein schnelles Reagieren mit sich brachte. Über Nacht mussten beispielsweise Masken oder Tests besorgt und das unternehmerische Handeln neugestaltet werden.

Corona hat dem Unternehmen aber auch gezeigt, dass es digital bereits sehr gut aufgestellt ist. Termine für die Testzentren konnten online über eine App gebucht werden. Leider konnten nicht alle Kunden diese App bedienen, sodass verbunden mit hohen Kosten, zusätzlich ein Call-Center benötigt wurde. Stefan Gompper wünscht sich, dass durch den Kunden vieles mehr digital abgedeckt wird. Das Ehepaar findet es wichtig, sich bei der Fläche der Altmark zu vernetzen. Ihr Anspruch ist es, dass Strukturen im ländlichen Raum erhalten bleiben und die Apotheke vor Ort bleibt. Durch die Testzentren von Apowida konnten Menschen, die aufgrund der Pandemie arbeitslos wurden, wieder in Arbeit gebracht werden.

Ziel des Projektes MUTMACHER ist es zu zeigen, wie sich die Unternehmen im Landkreis Stendal an diese, noch nie dagewesenen Situation anpassen mussten, um den Mut nicht zu verlieren. Die kurzen Filme zeigen die unterschiedlichsten Strategien und Herangehensweisen der Unternehmen im Landkreis Stendal in diesen ungewöhnlichen Zeiten.

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