Vom 15.10. bis 30.11. können Gartenabfälle verbrannt werden

Mitwoch und Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr außer am 31. Oktober

Das Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen ist in der Zeit vom 1. Februar bis 15. März und vom 15. Oktober bis 30. November zugelassen. Gartenfeuer sind dann jeweils mittwochs und samstags von 09:00 bis 18:00 Uhr erlaubt. Aufgrund des Feiertages ist am Samstag dem 31.10.2020 das Verbrennen nicht zulässig!

Pflanzliche Abfälle dürfen jeweils nur einmal pro genannten Zeitraum auf dem Gartengrundstück, auf dem sie angefallen sind, in einem Kleinfeuer verbrannt werden. Der Verbrennungsvorgang muss innerhalb von zwei Stunden beendet sein.

Beim Verbrennen sind zwingend folgende Mindestabstände einzuhalten:

  • 5 m zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen, Leitungen und anderen brennbaren oder gefährdeten Materialien
  • 100 m zu Krankenhäusern, Altenpflegeheimen
  • 30 m zu Wald im Sinne des Waldgesetzes

Beim Entfachen des Kleinfeuers sind eine Reihe von Regeln einzuhalten:

  1. Die Menge der zu verbrennenden Abfälle darf eine Grundfläche von 1,5 m x 1,5 m und eine Höhe von 1 m nicht überschreiten.
  2. Zwischengelagerte Gartenabfälle (über eine Woche) sind unmittelbar vor dem Verbrennen umzusetzen, um darunter verborgene Tiere nicht zu gefährden.
  3. Abfälle im Sinne des § 2 der Verordnung dürfen nur auf den Grundstücken verbrannt werden, auf denen sie anfallen.
  4. Bei Wind ab Windstärke 6 (Äste bewegen sich deutlich, Laub und Papier werden vom Boden gehoben), hoher Luftfeuchtigkeit, mangelndem Luftmassenaustausch (Inversionswetterlage) sowie bei Nebel ist das Verbrennen unzulässig.
  5. Bei lang anhaltender, extrem trockener Witterung ist das Verbrennen nicht erlaubt.
  6. Zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers dürfen keine häuslichen oder gewerblichen Abfälle, Mineralölprodukte, Chemikalien, Teer- oder Gummimaterialien, beschichtete oder mit Schutzmitteln behandelte Hölzer u. ä. benutzt werden. Hiervon ausgenommen sind handelsübliche Kohlen- bzw. Grillanzünder in geringen Mengen.
  7. Beim Abbrennen ist das Feuer unter ständiger Kontrolle einer geeigneten volljährigen Person zu halten. Starke Rauchentwicklung und Funkenflug, die zu einer erheblichen Belästigung bzw. einer Gefährdung der Allgemeinheit oder zu einer Verkehrsbehinderung führen, sind zu vermeiden. Treten diese auf, sind unverzüglich Maßnahmen zur Unterbindung durchzuführen, gegebenenfalls ist das Feuer zu löschen.
  8. Zur Feuerbekämpfung muss geeignetes Gerät zur Verfügung stehen, sodass bei Gefahr unverzüglich gelöscht werden kann (z.B. Spaten, Löschwasser).
  9. Die Verbrennungsstelle darf nicht verlassen werden, bevor Feuer und Glut erloschen sind. Die Verbrennungsrückstände sind sofort in den Boden einzuarbeiten oder einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen.

Der vollständige Wortlaut der aktuell gültigen Verbrennungsverordnung kann hier in der Rubrik "Kreisrecht - Satzungen und Verordnungen" nachgelesen werden.

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