Corona Tagesbotschaft

29. Mai

Die Fallzahlen sind erfreulicher Weise weiterhin konstant. Nach heutigem Kenntnisstand sind im Landkreis Stendal 107 Fälle als Corona infiziert bestätigt. 10 Personen befinden sich in Quarantäne.

Die Verteilung im Landkreis Stendal in den Verbands-und Einheitsgemeinden:
Stendal: 28/Tangermünde: 23/Tangerhütte: 13/Arneburg/Goldbeck: 11/Bismark: 3
Elbe-Havel-Land: 12/Havelberg: 13/Osterburg: 3/Seehausen: 1

Normalität dank weitreichender Lockerungen

Am 28. Mai trat die sechste Verordnung des Landes in Kraft. Diese gilt voraussichtlich bis 01. Juli 2020. Niedrige Fallzahlen veranlassten die Landesregierung dazu umfassende Lockerungen der Eindämmungsbeschränkungen zu beschließen.

Hygienische Maßnahmen und Abstandregelungen sind festgelegte Voraussetzungen, diese sind dringend einzuhalten. Eine erneute Infektionswelle kann im schlimmsten Fall zur Rücknahme der Lockerungsbestimmungen führen.

Anzeigen über das Betreiben gastronomischer Einrichtungen brauchen ab sofort nicht mehr an den Landkreis Stendal gemeldet werden.

Unter der Corona-Hotline 03931 607080 informiert der Landkreis Stendal über die Bestimmungen und Vorgaben. Von Montag bis Freitag 09:00-16:00 Uhr ist der Dienst erreichbar.

Corona Online: Zahlen, Entwicklungen und Verordnungen

Regelung des Schulbetriebs

Nach dem Beschluss der 6. Eindämmungsverordnung durch die Landesregierung ergeben sich für Schulen weitere Veränderungen, die voraussichtlich bis zum Ende des Schuljahres gelten werden. 

Grundschulen starten am 02. Juni nach den Pfingstferien in einem Wechselmodell zwischen Präsenz- und Fernunterricht. Die Schulen haben dann ab dem 08. Juni die Möglichkeit, zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren und dauerhaft alle Schülerinnen und Schüler in den Schulen zu unterrichten. Abweichungen vom Mindestabstandsgebot sind zulässig, soweit dies für die Unterrichtsorganisation unvermeidbar ist. Die Klassen werden in festen Gruppen mit konkreten Ansprechpartnern unterrichtet. Ein Zusammentreffen der Gruppen ist zu vermeiden. Das gilt auch für die Unterrichtspausen, sowie nach Möglichkeit für die Zeit vor und nach dem Präsenzunterricht.

Spätestens ab dem 15. Juni soll dieser Prozess an allen Grundschulen in Sachsen-Anhalt abgeschlossen sein. 

Alle weiterführenden Schulen starten am 02. Juni ebenfalls mit dem vor den Pfingstferien verabredeten Wechselmodell. Zwischen dem 08. und 15. Juni werden die Schulen zu einer einfachen Teilung der Gruppen übergehen. 

Eltern, die Bedenken wegen des Infektionsgeschehens haben, können eine Beschulung ihrer Kinder im Fernunterricht beantragen. Der Antrag erfolgt durch eine begründete Erklärung gegenüber der Schule und kann jederzeit von den Eltern widerrufen werden. Die Schülerinnen und Schüler werden mit Unterrichtsmaterialien versorgt und in die pädagogischen Angebote eingebunden.

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