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Wrackteile auf dem Fischbecker Deich

Hochwasserkonferenz mit Einweihung Gedenkstätte & Enthüllung des Namens

Wrackteile auf dem  Fischbecker Deich

Am gestrigen Mittwoch begannen die Arbeiten an der Deichbruchstelle in Fischbeck, Sachsen-Anhalt.

Der Ruheplatz entsteht, die Schutzhütte wurde durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)  aufgestellt. Die Wrackteile sind in der Kreisstraßenmeisterei Tangermünde für die Installation vorbereitet worden. Um die Gestaltung so authentisch wie möglich zu machen, bleibt die natürliche Patina der Wrackteile erhalten. Am heutigen Donnerstag montierten Landkreis Mitarbeiter die Schutenteile auf der Betonplatte. Die Ankerkette wurde mehrfach verschweißt, um mögliche Gefahren durch Anheben auszuschließen.

An der Schutzhütte wird am Dienstag, 11. Juni,  kurz vor der Eröffnung der Hochwasserkonferenz ein Schild mit dem Namen für die Gedenkstelle angebracht. Der Name wurde in einem Wettbewerb ermittelt und wird bei der Einweihung bekannt gegeben.  Die Einweihung wird im Rahmen der Hochwasserkonferenz ab 09:30 Uhr erfolgen. Das Namensschild wird vorerst verhüllt. Innenminister Holger Stahlknecht und Landrat Carsten Wulfänger werden gemeinsam an der Strippe ziehen und den Namen verkünden.

Einweihung mit der Bevölkerung

Der Landkreis lädt die Bevölkerung ein, dabei zu sein. Im Anschluss der Einweihung findet die Hochwasserkonferenz statt, diese ist öffentlich. Danach gibt es Speisen und Getränke auf dem Deich für alle. Die neue Sitzgelegenheit auf dem Deich kann dann ausprobiert werden.

Termin: Dienstag 11. Juni 2019

Uhrzeit: 09:30-12:00 Uhr, ab 12:00 Uhr Mittagessen

Ort: 39524 Fischbeck, An der Deichbruchstelle

Ablauf:

1. 09:30 Begrüßung

2. 09:45-10:00

Einweihung der Gedenkstätte mit Ruheplatz

Verkündung Gewinnername für Gedenkstelle aus Ideenwettbewerb

3. 10:00-12:00 Uhr Hochwasserkonferenz

Hintergrund: Auf dem Deich entsteht ein Ruhepool. Sitzgelegenheit und Erinnerungsstätte an das Hochwasser 2013. Kernstück dieser Gedenkstätte werden Wrackteile der versenkten Schute sein. Es handelt sich um Poller, Anker und Windenzüge. Die Erinnerungsstücke werden mit Ankerbolzen dauerhaft auf eine Betonplatte aufgestellt. Die Betonplatte hat die Kontur einer Schute und die Maße sind entsprechend: 15 Meter lang, 4 Meter Breite am Bug, 5 Meter breite am Heck, Mittelteil 6 Meter. In der Mitte der Platte wird eine Wetterschutzhütte erbaut. Ein Tisch und zwei Bänke befinden sich unter dem Dach. Eine Informationsstele wird installiert. Für Besucher des Ortes wird das Ereignis darauf nachzulesen sein. Ein Fahrradständer wird für Radreisende platziert. 

 

06.06.2019

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