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Landkreis Stendal
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Denkschrift. Das Veterinäramt, die SOKO und die Wahrheit

Aufgaben des Veterinäramtes

Mitarbeiter Veterinäramt: 21, davon 7 Tierärzte

Agrarbetriebe im Landkreis Stendal: 3530 Nutztierhalter

Das breite Aufgabenspektrum des Veterinäramtes dient dem Schutz von Tier und Mensch. Es ist das übergeordnete Ziel der Arbeit und bestimmende Verpflichtung:

  • Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere von übertragbaren Krankheiten der Tiere
  • Schutz des Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten
  • Schutz des Menschen vor Gesundheitsgefährdung und -schädigung sowie vor Irreführung und Täuschung durch Lebensmittel und Erzeugnisse tierischer Herkunft
  • Schutz des Lebens und Wohlbefindens der Tiere sowie Verhütung von Leiden
  • Erhaltung und Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft
  • Schutz der Umwelt vor den von Tieren sowie tierischen Erzeugnissen und Abfällen ausgehenden schädlichen Einflüssen

In Abstimmung mit anderen Fachverwaltungen werden die Aufgaben durchgeführt. Vor allem mit der Gesundheitsfachverwaltung und der Landwirtschaftsverwaltung. Die Veterinärfachverwaltung ist verantwortlich für die Durchführung.

Richtigstellung zu Vorwürfen

Das Veterinäramt des Landkreises Stendal trägt zu jeder Zeit in vollem Umfang Fürsorge dafür, dass eine Gesundheit der Milchtierbestände vorliegt und die Hygiene bei der Gewinnung der Milch eingehalten wird. Den betreuten 3530 Nutztierhaltern steht ein Beispiel gegenüber, welches dem Nachweis dienen soll, dass das Veterinäramt seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Die gezielte Beobachtung des Betriebes durch den SOKO Tierschutz e.V. entspricht einem Betreuungsschlüssel von eins zu eins. Eine solche Dokumentation in ein Verhältnis zu den Maßnahmen der Behörde des Landkreises zu setzen und zu bewerten, entspringt vermutlich einer unrealistischen Anspruchshaltung. Daraus eine Pflichtvernachlässigung abzuleiten ist abstrakt. Ebenso abstrakt ist die Behauptung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes hätten Informationen verfälscht.

Die Kontrolle des Betriebes am 9. April erfolgte nach dem anonymen Hinweis vom 3. April. Hinweise solcher Art erreichen das Veterinäramt zahlreich. Eindeutige Angaben und eine klare Übermittlung der Kontaktdaten sind sehr hilfreich für die Recherchen des Veterinäramtes. Weniger produktiv sind kryptisch wirkende Meldungen.

Zum Vorfall Demker meldete sich ein Anrufer am 3.4. bei einem/einer MitarbeiterIn, die Anzeige wurde erfasst. Die darauffolgenden drei Telefonate (3.4.-5.4.)dienten der Nachfrage ob besagter MitarbeiterIn zu sprechen sei. Da der/die besagte/er MA dienstlich eingebunden war, kam es zu keinem weiteren Gespräch. Der anonyme Anrufer gab sich mit der Auskunft zufrieden und lehnte eine Kontaktdatenabfrage ab. Die Mitteilung, die der Anrufer dem Veterinäramt machen wollte, blieb leider exklusiv.

Am Freitag 6.4. erreichte der Anrufer besagte/er MA telefonisch und teilte eine Rückrufnummer mit. Unverzüglich wurde die Kontrolle geplant und am Montag 9.4. durchgeführt. Es erfolgten vor der Betriebskontrolle sechs Anrufe, davon waren drei inhaltslos. Die Vorgehensweise des Veterinäramts war korrekt und der Situation angemessen. Der O-Ton aus den Medien: „Sieben mal angerufen - Amt reagiert nicht“ trifft nicht zu.

Im Feuer der wortreichen Oberflächen wird allen Beteiligten Energie, Zeit und Ressource abgezogen. Zur Klärung der Sachverhalte tragen Behauptungen, Anklagen und Vorwürfe nicht bei. Dem Austausch mit Tierrechtschutzorganisationen und Vereinen stehen wir wie bisher wohlwollend gegenüber. Wünschenswert ist eine kooperative, authentische Zusammenarbeit mit dem SOKO Tierschutz e.V.

23.05.2018

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