Kontakt

Landkreis Stendal
  • Hospitalstraße 1-2
  • 39576 Hansestadt Stendal

  • Telefon: +49 3931 60-6
  • Fax: +49 3931 213060

Startseite

Ortschronisten aus Bismark sind Sieger

Eike Trumpf, Beiratsvorsitzender der Dr.-Fritz-Milkowski-Stiftung (rechts im Bild) zeichnet die vier Preisträger aus (v.l. Jörg Hosang, Erika Kügler, Otto Herrmann, Renate Pieper)

Am Samstag, den 03.11.2018 wurden die Preisträger im Rahmen des Wettbewerbs der „Dr.-Fritz-Milkowski-Stiftung“ ausgezeichnet.

Seit 1988 fördert und würdigt die eigens zu diesem Zweck gegründete Stiftung beispielhafte Ortschroniken und Beiträge zur Dorfgeschichte aus dem Landkreis Stendal.

Die diesjährige Preisverleihung fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des Altmärkischen Heimatbundes im Bismarker Ortsteil Meßdorf statt. Vier Vorschläge wurden beim Landkreis Stendal als Verwalter der „Dr.-Fritz-Milkowski-Stiftung“ eingereicht, von denen der Stiftungsbeirat drei prämierte.

Den dritten Platz belegte in diesem Jahr das Werk mit dem Titel „Jubiläumsfibel 650 Jahre Wulkau 1367 – 2017“ von Erika Kügler aus Wulkau. Kügler möchte das Preisgeld gern für die Gründung eines Heimatvereins in Wulkau verwenden. So könnten Gleichgesinnte weiter an der Ortsgeschichte forschen und noch vorhandenes Material weiter aufarbeiten.

Der Beitrag „Der Jahn-Gedenkstein in Heinrichslust in der Hansestadt Stendal“ von Jörg Hosang bekam den zweiten Preis. Er zeigt den Wandel und die Veränderungen auf, die dieses Denkmal in vielen Jahrzehnten durchgemacht hat. Hierfür hatte Hosang über Jahre hinweg akribisch recherchiert.

Renate Pieper und Otto Herrmann aus Bismark gewannen den ersten Preis. Gemeinsam übersetzten sie die „Chronik der Stadt Bismark – Aus urkundlichen Quellen bearbeitet von Friedrich Gehne“ in drei Bänden aus dem Sütterlin. Sütterlin ist eine Schreibschrift, die nach dem Berliner Grafiker Ludwig Sütterlin (1865-1917) "Sütterlinschrift" genannt wird. Sie wurde seit etwa 1900 bis etwa 1942 und dann noch einmal um 1954 in deutschen Schulen unterrichtet. Renate Pieper ergänzte 2013 diese Chronik durch einen Bildband, der auf 213 Seiten Postkarten und Fotografien über Bismark vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute zeigt.

Eike Trumpf, der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, bedankt sich bei allen, die einen Beitrag eingereicht haben, für die Teilnahme am Wettbewerb der „Dr.-Fritz-Milkowski-Stiftung“.

05.11.2018

© Luisa Hartmann E-Mail

Zurück