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Gartenfeuer erlaubt vom 15. Oktober bis 30. November

Bild von Krzysztof Jaracz auf Pixabay
Bild von Krzysztof Jaracz auf Pixabay

Im Landkreis Stendal ist es ab dem 15. Oktober wieder erlaubt, pflanzliche Abfälle von gärtnerisch genutzten Flächen zu verbrennen. Das heißt jedoch nicht, dass dann bis zum 30. November alle brennbaren Materialien in einem Gartenfeuer verbrannt werden dürfen. Die Kreisverwaltung weist ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass die Kleinfeuer an strenge Auflagen gebunden sind. Diese sind in der Verbrennungsverordnung geregelt, welche auf der Internetseite des Kreises nachzulesen ist: www.landkreis-stendal.de/de/kreisrecht/recht-umweltamt.html.

Das Verbrennen ist vom 15.10. bis 30.11. nur am Mittwoch oder Samstag in der Zeit von 09:00 bis 18:00 Uhr gestattet. Der Verbrennungsvorgang muss innerhalb von zwei Stunden beendet sein.

Die zu verbrennenden Gartenabfälle dürfen ausschließlich von Wohngrundstücken oder aus Kleingärten stammen. Zwischengelagertes Brenngut ist unmittelbar vor dem Verbrennen umzusetzen, damit Kleintiere nicht zu Schaden kommen. Das Feuer darf maximal eine Grundfläche von 1,50 x 1,50 Metern haben und die Höhe von einem Meter nicht überschreiten.

Zum Anzünden dürfen keine Abfälle, Mineralölprodukte, Chemikalien, behandelten Hölzer oder ähnliche Hilfsmittel verwendet werden. Erlaubt sind nur handelsübliche Kohlen- oder Grillanzünder. Von Gebäuden, Grundstücksgrenzen, Leitungen oder brennbaren Stoffen muss die Feuerstelle mindestens 5 Meter entfernt sein. Einzuhalten sind auf jeden Fall auch die Mindestabstände von 30 Metern zu einem Wald oder von 100 Metern zu Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

Untersagt ist das Verbrennen bei starkem Wind ab Windstärke 6. Wenn sich also die Äste von Bäumen stark bewegen und Laub oder Papier durch die Luft gewirbelt wird, muss auf das Feuer verzichtet werden. Das gilt auch bei hoher Luftfeuchtigkeit, einem mangelnden Luftaustausch durch eine sogenannte Inversionswetterlage, bei Nebel und bei extrem trockener Witterung.

17.10.2019

© Edgar Kraul E-Mail

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