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Buchpräsentation des Band IV der Buchreihe "Das Wissen der Region"

Der vierte Band aus der Buchreihe 'Das Wissen der Region'

 

„ … sammelt, damit es nicht verlorengeht …“ – diese Worte des deutschen Arztes, Humanisten und Historikers Hartmann Schedel (geb. 1441, gest. 1514) stehen im Einband des IV. Bandes der Buchreihe „Das Wissen der Region“, welches der Kulturförderverein „Östliche Altmark“ e.V. gestern in Klietz vorstellte. Und getreu diesem Spruch wurden für diesen Band unzählige Geschichten aus dem Elbe-Havel-Land gesammelt.

Zur Buchpräsentation kamen neben Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft natürlich die zahlreichen Autoren. Denn 57 Autoren haben 77 oftmals sehr private Geschichten über die unterschiedlichsten Begebenheiten und Erlebnisse aus den verschiedensten Zeiträumen für dieses Buch zusammengetragen. Daneben stellten sie Fotos zur Verfügung, die einen Blick in diese Zeiten erlauben.

Wie der Projektbeauftragte des Kulturfördervereins, Dr. Wolfgang Haacker in seiner Ansprache gestern betonte, beteiligte sich nach anfänglichem Zögern an diesem vierten Band eine bislang unerreichte Anzahl von Autoren. In ihren Texten findet man eine tiefe Heimatverbundenheit. Neben den Autoren dankte er vor allem der Lektorin Bärbel Conrad, die ganz wesentlich zum Gelingen des Buches beigetragen hat. 

Für die ehemalige Schulleiterin war die Arbeit als Lektorin eine ganz neue Aufgabe, die sie aber gern angenommen hat. Sie berichtete in ihrer Rede unter anderem davon, dass sie erst dadurch genaue Kenntnisse von den Tätigkeiten eines Stellmachers und eines Schlachters erlangt habe. Zum Beweis zeigte sie einen Hängestock, der beim Schlachten verwendet wurde. Diesen Stock wird sie wohl nunmehr einer Verwendung als Blumenampel zuführen. Mit den Worten: „Schicken wir unser Buch auf den Weg!“ überreichte sie dann den Autoren jeweils ein Exemplar des Buches und die erhielten damit erstmals die Gelegenheit, in „ihrem“ Buch zu blättern.

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank allen an diesem Band beteiligten Personen und natürlich dem Kulturförderverein „Östliche Altmark“. Es ist bemerkenswert, mit wieviel Engagement diese Texte und Bilder zusammengetragen wurden und es so dem geneigten Leser ermöglichen, an der Geschichte des Elbe-Havel-Landes teilzunehmen, aber auch, damit diese Geschichten unvergessen bleiben.

 

 

 

15.04.2015

© Dörte Lange E-Mail

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