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Die Altmark präsentiert sich auf der ITB in Berlin: Aktiv, romantisch und historisch

Die Altmark präsentiert sich auf der ITB in Berlin: Aktiv, romantisch und historisch

Er war Archivar, Bibliothekar, Schriftsteller und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte. Johann Joachim Winckelmann wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren. Er starb am 8. Juni 1768 nach einem Mordanschlag in Triest. Dazwischen liegt ein spannendes Leben. Das Doppeljubiläum wird in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt auf vielfältige Weise gewürdigt.

Seine Heimatregion widmet dem Vielgereisten einen Schwerpunkt im Tourismusjahr. „Winckelmann in der Altmark“ ist der Stand des Tourismusverbandes Altmark e. V. auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin überschrieben. Dabei wird die historische Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und die Spuren seines Wirkens in der Heimat vorgestellt.

Es gibt noch ein weiteres historisches Jubiläum zu feiern. Die Tourismusroute „Straße der Romanik“, die in diesem Jahr 25 Jahre alt wird, durchzieht auf ihrer Nordroute mit vielen Stationen die Region. Unter dem Motto „Romanisch & Romantisch“ laden Hotels und Gastronomiebetriebe aus diesem Anlass die Gäste ein. Das Gütesiegel „Altmärker Kulinarium“ ist bester Wegweiser, wenn es um Qualität, Service und Regionalität geht. Auf historischen Pfaden kann man in der Altmark allerorten wandeln und dabei auch anderen bekannten Persönlichkeiten begegnen.

Auf seinen Wanderungen durch die Mark lernte schon Theodor Fontane die Gegend kennen und schätzen. Touristen können im Elbe-Havel-Winkel und in Tangermünde Fontanes Spuren folgen. In Schönhausen/Elbe, dem Geburtsort des „Eisernen Kanzlers“ Otto von Bismarck, laden seine Taufkirche und ein Museum zum Besuch ein. In Arendsee machte Gustaf Nagel, einer der bekanntesten deutschen Wanderprediger des 20. Jahrhunderts, von sich reden. Tangermünde erinnert an Kaiser Karl IV., der hier eine Nebenresidenz unterhielt. Gardelegen ist stolz auf Otto Reutter, bekannt geworden als frecher Couplet-Sänger der 1920er in Berlin.

In der Altmark lassen sich Kultur- und Natur- und Aktiverlebnisse auf wohl unvergleichliche Weise verbinden. Die weite, unberührte Landschaft verführt geradezu zu einer Entdeckungstour. Bei der Veranstaltungsreihe „Gartenlandschaft Altmark“ laden viele private Gartenbesitzer und zahlreiche Parks der Region zu Besuchen ein. Radwandern, Wandern und Reiten, sind die klassischen Themen, mit denen die Region auch 2018 bei den Gästen punkten will. Wer auch im Urlaub aktiv sein möchte, findet hoch zu Ross, auf dem Drahtesel, per Pedes oder zu Wasser zahlreiche reizvolle Betätigungsmöglichkeiten. Dabei warten besonders die Gastgeber am Elberadweg, dem beliebtesten Fernradwanderweg Deutschlands, mit Angeboten speziell für Aktivtouristen auf.

Die Altmark ist auch als Reiterland bekannt. Mit 1600 Kilometern verfügt die Region über eines der größten zusammenhängenden Reitwegenetze Deutschlands. Zahlreiche Reiterhöfe bieten Jung und Alt, Anfängern wie Fortgeschrittenen unvergessliche Erlebnisse. Wer lieber auf Schusters Rappen unterwegs ist, findet viele Orte in der Region, die sich ganz dem Wandern verschrieben haben. Reizvolle Wanderwege, führen auf insgesamt 700 Kilometern durch eine oft unberührte Natur.

Die Flüsse und Seen bieten Wassersportfreunden vielfältige Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. In Havelberg, Arneburg und Tangermünde können sie in romantischen Häfen längsseits gehen. Das „Altmärkische Meer“, der Arendsee, ist nicht nur Tummelplatz für Segler und Badefreudige, sondern auch Heimat einer echten Queen. Auf dem gleichnamigen Dampfer mit dem unverwechselbaren "Mississippi-Shuffle-Boat"-Flair kann man nicht nur in gemütlichem Rahmen über den See, sondern auch in den Hafen der Ehe schippern.

02.03.2018

© Tourismusverband Altmark E-Mail

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