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Regionale Entwicklungsagentur Land(auf)Schwung Stendal
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  • 39576 Hansestadt Stendal
  • Sachsen-Anhalt

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Umsetzung

In Sachsen-Anhalt hat der Landkreis Stendal als einzige Projektregion für das Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung den Zuschlag erhalten. Damit kann die Altmark nach bereits erfolgreich umgesetzten Fördervorhaben von Europäischer Union und Bund erneut ihre Innovationskraft unter Beweis stellen. Der Landkreis Stendal ist Projektträger und übernimmt die Verantwortung für eine erfolgreiche Steuerung des gesamten Prozesses. Zur Umsetzung des Regionalen Zukunftskonzepts hat der Landkreis mit dem Bund einen Vertrag geschlossen, in dem wichtige Zielparameter und Elemente festgehalten sind. Grundlage für die regionale Umsetzung bildet nun dieser Vertrag, an dem sich alle Akteure orientieren müssen.

Im Rahmen der Start- und Qualifizierungsphase wurden zwei Schwerpunktthemen durch die Akteure erarbeitet. Diese stellen den inhaltlichen Rahmen für die Projektförderung dar. Mit der Digitalisierung der Altmark und einer Nachhaltigen Siedlungsentwicklung sollen neue Lösungsansätze zur Sicherung der Daseinsvorsorge gefunden und die regionale Wertschöpfung erhöht werden.

Die Initiative ist im ersten Themenfeld darauf ausgerichtet, den digitalen Wandel und damit verbundene Aktivitäten zu fördern. Durch die Etablierung neuer Modelle der Daseinsvorsorge und die Anwendung digitaler Innovationen kann die Altmark Vorreiter-Modellregion für das Thema Smart Country werden. Landkreisübergreifende Kooperationsstrukturen zum zukunftsfesten Internetausbau haben sich zudem durch den 2012 gegründeten Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) etabliert. Daher ist vorgesehen, das Schwerpunktthema Digitalisierung der Altmark gemeinsam mit dem Altmarkkreis Salzwedel umzusetzen. Ausgewählte Vorhaben mit einem gebietsübergreifenden Charakter in diesem Handlungsfeld können auch im Altmarkkreis Salzwedel realisiert werden.

Die Gestaltung der nachhaltigen Siedlungsentwicklung fokussiert auf den Wirtschaftssektor des regionalen Immobilienmanagements. Ziel ist die Stärkung der Innenrevitalisierung sowie der Erhalt intakter Ortskerne und wertvoller historischer Bausubstanz. Mit Unterstützung von Land(auf)Schwung sollen innovative Ideen zur Nach- und Umnutzung leer stehender Objekte sowie brachliegender Flächen entwickelt und realisiert werden. Dabei spielt die Erprobung und Anwendung alternativer Finanzierungsinstrumente eine wichtige Rolle, um Grundlagen für nachfolgende Investitionen sowie regionale Wertschöpfung durch neue Nutzungen zu legen.

Wichtige Partner bei der Umsetzung sind vier Ministerien des Landes Sachsen-Anhalt (Landesentwicklung und Verkehr, Landwirtschaft und Umwelt, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Arbeit und Soziales), die fachliche Unterstützung zugesagt haben. Ein weiterer Kooperationspartner ist der Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. zum Thema Smart Country.

Der gesamte Prozess inklusive Projektauswahl wird durch eine sogenannte „Regionale Partnerschaft“, den Regionalbeirat Land(auf)Schwung Stendal, gestaltet und gesteuert. Mitglieder des Regionalbeirates sind Vertreter aus Verwaltung und Politik, Akteure der ländlichen Entwicklung sowie Wirtschafts- und Sozialpartner. Dieses Gremium entscheidet über die Förderung von Projekten und begleitet den Umsetzungsprozess in der Region. Unterstützung bekommt der Regionalbeirat durch die regionale Entwicklungsagentur, die für die Wahrnehmung aller notwendigen Aufgaben zuständig ist. Ein weiteres wichtiges Element des Wettbewerbs ist die regionale Verwaltung der Fördermittel und damit die Erstellung von Zuwendungsbescheiden durch einen regionalen Partner. Diese Funktion des so genannten Abwicklungspartners übernimmt der Zweckverband Regionale Planungsgemeinschaft Altmark.

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Info-Flyer 'Auf dem Weg zum Smart Country'
Das Bundesmodellvorhaben Land(auf)Schwung im Landkreis Stendal
1.7 MB
04.02.2016

© Björn Gäde E-Mail

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