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Landkreis Stendal
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BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr

Straße der Romanik

Straße der Romanik [(c): brain SCC]

Straße der Romanik
Die Straße der Romanik kreuzt mit ihrer Nord- und Südroute durch Sachsen-Anhalt jeweils die Landeshauptstadt Magdeburg. Der im Landkreis Stendal gelegene Teil der Nordroute verläuft östlich der Elbe.

Bismarck-Route
Die "Bismarck-Route" verbindet Lebens- und Wirkungsstätten der über Jahrhunderte in der Altmark ansässigen bedeutenden brandenburg-preußischen Adelsfamilie. Wichtigste Station ist Schönhausen (Elbe), der Geburtsort des ersten deutschen Reichskanzlers, Fürst Otto von Bismarck.

Reittourismus
In der Altmark und im Landkreis Stendal ist noch Raum für grenzenloses Reiten. Viele Pferdesportfreunde haben den Landkreis bereits für sich entdeckt. Immer neue kommen hinzu. Sandige, weitläufige Wege machen den Ausritt zu einem Vergnügen.

Elberadweg
Land und Leute kennenlernen, Geschichte und Geschichten erzählen lassen, am Strom der Elbe entlang radeln. Der Elberadweg führt über Schnackenburg in den Landkreis Stendal, über Aulosen, Wanzer, Pollitz, in das "Storchenreichste Dorf"des Landes Sachsen-Anhalt.

Radwander-Rundkurs Altmark
Der Radwander-Rundkurs Altmark mit seinen rund 500 km führt Sie durch die wahrhaft vielfältige Landschaft. Er verläuft durch weites flaches Land, über sanfte Hügel, entlang an malerischen Seen und Flüssen wie Elbe und Havel, durch Dörfer, historische Städte, vorbei an Sehenswürdigkeiten.

Hansestadt Stendal
Die Kreisstadt Stendal, die älteste Stadt der Altmark, um 1160 als Marktort erstmals genannt, ist das Zentrum des Landkreises. Der Stadtkern ist durch Bauten des späten Mittelalters geprägt.

Insel- und Dom- und Hansestadt Havelberg
Kaiser Otto I. veranlasste die Gründung des Bistums Havelberg. In der Stiftungsurkunde von 948 wird der Ort erstmals als Stadt erwähnt. Das Stadtrecht erhielt er aber erst im Jahre 1151.

Kaiserstadt Tangermünde
Ein besonderer touristischer Anziehungspunkt ist die Stadt Tangermünde mit einer faszinierenden Stadtsilhouette und einem sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Etwa 10 bis 15 Meter hoch über dem Zusammenfluß von Tanger und Elbe liegen Burg und Stadt Tangermünde. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts galt die Stadt als die stärkste Festung der Mark Brandenburg.Die Straße der Romanik ermöglicht Eindrücke in das Leben und Denken der Menschen des frühen Mittelalters. Sie verläuft in zwei Routen durch das Land Sachsen-Anhalt, der Nordroute und der Südroute. Der im Landkreis Stendal gelegene Teil der Nordroute verläuft östlich der Elbe.

Was ist zu sehen auf unserem Routenabschnitt?
Die Insel- und Domstadt Havelberg, die auf einer steilen Anhöhe über der Havel nahe der Elbmündung liegt. Man erhält ein Gefühl dafür, was früher weitgereiste Kaufleute empfunden haben mögen, wenn vor ihnen auf den alten Wasserstraßen der Turm des Havelberger Domes St. Marien auftauchte. Dieser wurde im Jahre 1150 von Mönchen des Prämonstratenserordens aus Backsteinmauerwerk erbaut und 1170 geweiht. Im Jahre 1279 erlitt der Dom durch einen Brand schwere Verwüstungen. Beim Wiederaufbau wandelte man den Dom durch etliche Abänderungen in einen gotischen Gewölbebau um. In ihm sind u. a. wunderschöne Glasmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert, farbige Reliefs, figürliche Meisterwerke aus verschiedenen Jahrhunderten sowie der Paradiessaal und der Kreuzgang, in denen wegen ihrer sehr guten Akustik oft Konzerte stattfinden, zu bewundern. Außerdem beinhaltet der Dom St. Marien das Prignitz-Museum.

Welche Geschichten erzählt die Pfarrkirche St. Nicolaus, auch Laurentius genannt?
Jetzt befinden wir uns südlich von Havelberg in der Stadt Sandau an der Elbe. Die Pfarrkirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Sie besteht aus einer flachgedeckten Basilika ohne Querschiff mit längsrechteckigem Chor und halbkreisförmiger Apsis. Der Westturm der St. Nicolaus wurde im April 1945 zum größten Teil zerstört und ist bis heute als Ruine und Mahnmal erhalten. Wie oft mag dieses wehrhafte Bauwerk mit einer Mauerstärke von über 2 Metern in den unsicheren Zeiten des Mittelalters den Sandauern Bürgern Schutz gewährt haben?

Ein Hauch mittelalterlicher Gläubigkeit weht dem Besucher entgegen, wenn die Schönhausener Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert betreten wird. Das Bauwerk beeindruckt besonders durch seine außergewöhnliche Größe. Es ist eine dreischiffige Langhausbasilika mit einer Gesamtlänge von 42,70 Metern. Zu ihren Kostbarkeiten gehört das Taufbecken, wo einst Otto von Bismarck am 15. Mai 1815 getauft wurde. Eine Bronzegedenktafel bezeugt dieses. Ein Besuch des Bismarck-Museums sollte nicht fehlen.

Es lohnt sich auch, in der Dorfkirche Wust vorbeizusehen. Diese Kirche liegt nicht weit von der Kaiserstadt Tangermünde entfernt. Die Wuster Dorfkirche wurde in der Zeit von 1191 - 1206 erbaut.
Beeindruckend für jeden Besucher ist die Barockausstattung. Das Hauptstück ist die Kassettendecke mit flämischer Malerei auf Holz.
An der Ostseite der Apsis befindet sich die letzte Ruhestätte derer von Katte. Neben den prunkvollen Sarkophagen kann man den einfachen Holzsarg von Hans Hermann von Katte besichtigen. Hans Hermann von Katte wurde 1730 nach einem missglückten Fluchtversuch mit dem Kronprinzen Friedrich (später König Friedrich II. von Preußen) hingerichtet.

Die Melkower Dorfkirche ist ein besonderes Zeugnis von der Einfachheit und dennoch bemerkenswerten Baukunst in der Romanik. Am Außenwerk kann der Betrachter Rillen- und Näpfenschürfungen am Chor und der Südseite finden.

Die Straße der Romanik ist eine der beliebtesten deutschen Ferienstraßen in Deutschland.

© brain SCC

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