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Tangermünde - Kaiser- und Hansestadt mit Flair

Tangermünde - St Stephanskirche

Schmale Straßen und verwinkelte Gassen, Fachwerkhäuser und imposante Backsteinbauten, Kirchen, eine gewaltige Stadtmauer und Reste einer wehrhaften Burganlage - Tangermünde geizt nicht mit seinen Reizen. Die Stadt an der Elbe mit ihren mehr als 130 Baudenkmälern gehört zu den interessantesten und idyllischsten Städten in Sachsen - Anhalt. Das gesamte Ensemble von Gebäuden, Straßen, Plätzen und Grünanlagen aus verschiedenen Jahrhunderten genießt seit langem den besonderen Schutz der Denkmalspflege. Der überwiegende Teil der historischen Bausubstanz wurde in den zurückliegenden Jahren aufwändig saniert.

Der Besucher sollte sich genügend Zeit nehmen für einen Rundgang durch die Altstadt mit den nahezu unveränderten Straßenzügen. Diese wird heute noch beinahe lückenlos von der Stadtmauer mit zahlreichen Türmen und Toren umschlossen. Neben den Fachwerkhäusern aus mehreren Jahrhunderten sind es vor allem das um 1430 errichtete Rathaus, das Neustädter Tor und die gotische St. Stephanskirche, die den aus ganz Deutschland anreisenden Touristen als Fotomotiv dienen. Auch die Besichtigung der Burganlage sollte Bestandteil des Besuchsprogramms sein. Hier begann vor ca. 1000 Jahren die wechselvolle und sehr interessante Geschichte der Stadt. Die Burg war Herrschaftsmittelpunkt der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg und von 1373 bis 1378 Nebenresidenz Kaiser Karl IV. zum Hradschin in Prag. Der unter Karl IV. errichtete Kapitelturm dient seit Mai 2003 als Aussichtsturm. Aus einer Höhe von nahezu 50 Metern erwartet den Besucher ein Panoramablick über die Stadt, die vom Hochwasserrhythmus der Elbe geprägte Auenlandschaft und die umliegenden Dörfer und Städte. Der Aussichtsturm ist jedoch nicht die einzige touristische Attraktion auf dem Gelände des Burgberges. Die Alte Kanzlei, ein Ziegelgebäude aus dem 14. Jahrhundert, das eine ständige Ausstellung zur Historie und zur Sanierung des Gebäudes beherbergt, steht in den Sommermonaten dem interessierten Publikum offen. Das unter dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. errichtete Schloss wird als Hotel genutzt. Tangermünde

Unterhalb der Burganlage befindet sich die Anlagestelle der Fahrgastschifffahrt. Eine Schiffsfahrt auf der Elbe bietet die Möglichkeit, die Fauna und Flora des Elbufers kennen zu lernen.

Auch dem kultur- und kunstinteressierten Publikum bietet die Stadt vielfältige Möglichkeiten. Ausstellungen, musikalische und literarische Veranstaltungen in der Salzkirche sowie die Reihe "Musik in der St. Stephanskirche" sind nur einige Programmpunkte des umfassenden Veranstaltungskalenders. Weiterhin laden die Museen zu einem Besuch ein. Acht zeitgenössische Skulpturen aus Sandstein haben am Ufer der Elbe ihren Platz gefunden und dokumentieren die Offenheit der Stadt gegenüber Neuem und Modernem.

Tangermünde ist ganzjährig ein Anlaufpunkt für Gäste aus Nah und Fern. Doch einmal im Jahr, an jedem zweiten Wochenende im September, ist der Besucherandrang besonders groß. Dann wird das Burgfest gefeiert und damit an den Einzug Kaiser Karl IV. im Jahre 1373 auf die Tangermünder Burg erinnert.

Auch auf gastronomischem Gebiet hat Tangermünde einiges zu bieten. Restaurants, Cafes und Kneipen, von gediegen bis rustikal, oftmals in historischem Ambiente, werden den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht und tragen dazu bei, dass der Aufenthalt in der Stadt zu einem besonderen Erlebnis wird.

07.03.2012

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