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Energetische Sanierung des Gymnasiums "Markgraf Albrecht"

Werbener Straße 1, 39606 Hansestadt Osterburg (Altmark)

Innenhof des Markgraf Albrecht Gymnasiums in der Hansestadt Osterburg

Im November 2015 wurde durch den Landkreis Stendal ein Antrag auf Fördermittel aus dem Stark III Programm  bei der Investitionsbank des Landes Sachsen-Anhalt gestellt. Im Februar 2017 war es nun soweit: Der Zuwendungsbescheid wurde von Minister André Schröder persönlich an den Landrat Carsten Wulfänger im Gymnasium Osterburg übergeben.

Das Gymnasium "Markgraf Albrecht" in der Hansestadt Osterburg besteht aus 4 Gebäuden und einer Sporthalle. Bestandteil der energetischen Sanierung sind ausschließlich die Häuser A und B. Der Gebäudekomplex ist in vorhergehenden Sanierungsmaßnahmen in Teilbereichen bereits saniert. Weitestgehend bedarf das Objekt allerdings noch immer einer grundhaften Sanierung. Vor allem die Sanitäranlagen sind in einen sehr schlechten Zustand und werden komplett erneuert.

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Für das Gebäude ist eine Erweiterung durch einen Anbau auf dem Schulhof geplant, da die Schulspeisung im Moment in Containern stattfindet. Für diesen Bereich wird dann eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Ebenfalls entsteht hier eine neue Küche für die Speiseversorgung. Im Zuge der Sanierung soll insbesondere ein Aufzug geschaffen werden. Noch nicht erneuerte Fenster werden ausgetauscht. Teilweise sollen die Fenster mit einem äußeren Sonnenschutz versehen werden.

In einer komplett nicht sanierten Etage des Haus A wird eine Innenwanddämmung angebracht. Außerdem soll der Natursteinsockel der Fassade saniert werden. Die abgängige Gaskesselanlage wird durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz ersetzt. Die komplette obere Geschossdecke wird gedämmt. Die maroden Hölzer des Dachstuhls werden ausgetauscht. Der Keller des Haus A und das Erdgeschoss des Haus B weisen Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit auf. Es fehlen die Sperrung und die Dämmung. Deshalb sollen alle Fußböden in diesen Bereichen grundhaft saniert bzw. trocken gelegt und mit einer Dämmung versehen werden. Als Leuchtmittel soll ausschließlich LED-Technik eingesetzt werden. Die elektrischen Anlagen wie die Brandmeldeanlage und die Sicherheitsbeleuchtung sind zu erneuern, da sie altersbedingt abgängig sind. Des Weiteren sollen alle noch nicht sanierten Bereiche einen neuen Fußboden erhalten und malermäßig in Stand gesetzt werden.

Das Vorhaben befindet sich aktuell in der Genehmigungsphase. Erste Bauarbeiten sollen in den Sommerferien 2017 beginnen und nach 2 Jahren zum Abschluss kommen.

07.03.2017

© Juliane Markwart E-Mail