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BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr | Artikel-Kategorien

Schulsozialarbeit im Landkreis Stendal

corporate design des Programms

"Schulerfolg sichern" steht über dem landesweiten Schulsozialarbeitsprogramm: Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs. Viele Beteiligte engagieren sich für mehr erfolgreiche Schulabschlüsse an den Schulen im Landkreis Stendal.

Das Kultusministerium und das Sozialministerium haben gemeinsam beschlossen, ein qualifiziertes Programm für Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt aufzulegen. Sie kofinanzieren die Projekte, für die aus dem Europäischen Sozialfond 59 Mio. Euro im Zeitraum von 2009 bis 2013 zur Verfügung stehen. Im Landkreis Stendal konnten 13 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an 12 Schulen eingesetzt werden. Die Projekte laufen in der Kooperation zwischen dem Landkreis Stendal, Jugendamt und Schulverwaltungs- und Kulturamt, dem Landesverwaltungsamt, der jeweiligen Schule und dem Jugendhilfeträger.

Beteiligt sind: Diakoniewerk Osterburg e. V., DRK Kreisverband Östliche Altmark e. V., Internationaler Bund Magdeburg e. V. und das Paritätische Sozialwerk, Erziehungshilfeverbund Altmark. Diese Jugendhilfeträger zeichnen verantwortlich für die Projekte an den Sekundarschulen Seehausen, Osterburg, Goldbeck, Tangermünde, Tangerhütte, Havelberg und Stendal (Comenius, Diesterweg und Komarow), der Förderschule Pestalozzi in Stendal und den beiden Berufsbildenden Schulen. Weiterhin richtete das DRK eine Netzwerkstelle ein und weitere Träger konnten aus den Mitteln für Bildungsbezogene Angebote Projekte zur Sicherung des Schulerfolgs verwirklichen.

In der Praxis der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter geht es vor allem darum, in Einzelfallarbeit dem Schulversagen und der Schulverweigerung nachzugehen und durch qualifizierte sozialpädagogische Beratung und Unterstützung entgegenzuwirken. Dabei stoßen die akademisch ausgebildeten Experten auf vielfältige Ursachen, die im persönlichen, familiären oder schulischen Umfeld zu finden sind. Für die Lösung der anstehenden Aufgaben ist eine weitreichende Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern unerlässlich, z. B. mit dem Jugendamt, der Schulpsychologin, der Beratungslehrkraft und vor allem mit den Eltern. Auch bei der Senkung der Fehlzeiten können nachhaltige Erfolge nur in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit erzielt werden.

Die Schulsozialarbeit bereichert das Schulleben in vielerlei Hinsicht. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind sich einig: Ohne Schulsozialarbeit geht es nicht.

Weitere Informationen zu Inhalten, Themen, Ansprechpartnern finden Sie auf der Homepage der Netzwerkstelle:

Schulsozialarbeit

 

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Flyer - Schulsozialarbeit SDL
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03.02.2010