Schüler- und Freizeitzentrum Tangerhütte ist „Demokratie-Ort“

Der Jugendclub wurde am 7. Oktober vom Landkreis ausgezeichnet

Am 07.10.2020 verlieh der Landkreis Stendal im Rahmen des Projektes „Partnerschaft für Demokratie“, dem Schüler- und Freizeitzentrum Tangerhütte die Auszeichnung „Demokratie-Ort 2020“.

Damit würdigt die Demokratiepartnerschaft die Leiterin Eileen Wolff-Köppe sowie die Betreuerin der mobilen Jugendarbeit Christin Genz, die sich in ihrer Arbeit gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen beispielhaft für die Leitziele der Demokratiepartnerschaft einsetzen und einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung, Vielfaltsgestaltung und Extremismusprävention im Landkreis Stendal leisten. Im Rahmen der diesjährigen Förderung durch das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal setzte das Schüler- und Freizeitzentrum die Projekte „Gemeinsam Stark und Sicher durch den Alltag“ und „Unser Drumherum wird bunt“ um.

Das Projekt „Partnerschaft für Demokratie“ wird über das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Der Landkreis Stendal als Projektträger zeichnet jährlich engagierte Träger und Aktionen mit einem Wandschild und einem Zertifikat als Orte der Demokratie aus.

Inhalt der ausgezeichneten Projekte

1. „Gemeinsam Stark und Sicher durch den Alltag.“

Im Rahmen der 5-tägigen Projektwoche, die in den Sommerferien an der Grundschule Grieben durchgeführt wurde, stand das Thema „Empowerment von Kindern und Jugendlichen“ im Fokus.  

Hierbei wurden die Kinder und Jugendlichen durch erlernte Verhaltensstrategien darin gestärkt, auch mit schwierigen Situationen umgehen zu können. Insbesondere in den projektrelevanten Themenfeldern Mobbing, Benachteiligung, Gewalt und Missbrauch konnte Sensibilisierungsarbeit geleistet werden. Im Rahmen der Auswirkungen der Corona-Pandemie standen zudem Tipps und Vorgehensweisen zu aktuellen Phänomenbereichen wie  Schutz der Privatsphäre im Netz oder Umgang mit Cyber-Mobbing im Fokus.

Die Kinder konnten verinnerlichen, dass sie durch bestimmte Verhaltensstrategien Gefahren vermeiden beziehungsweise früher wahrnehmen können.

2.  „Unser Drumherum wird bunt“

Ziel des Projektes war es, dass sich Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbringen konnten. Die Teilnehmer wurden hierbei Mittelpunkt des Schaffensprozesses, da sie sich von der Idee bis zum fertiggestellten Bild eingebracht haben.

Unabhängig vom Alter, körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen und künstlerischem Talent konnte jeder an dem Workshop teilnehmen und sich einbringen. Hierbei wurden sie nicht nur für die Wertschätzung von eigenen, sondern auch von fremden ideellen Werten sensibilisiert.

Innerhalb des Workshops gab es zudem präventive Inhalte, in denen Gefahren und Konsequenzen von illegalen Graffitis verdeutlicht wurden. Zudem fand eine historische Auseinandersetzung mit der Entstehung der Kunstform „Graffiti“ statt.

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