Landrat im Rettungsdienst

Landrat Patrick Puhlmann macht sich im Rahmen eines „Praktikums“ ein Bild von den Abläufen des bodengebundenen Rettungsdienstes. Heutige Einsätze der Johanniter Unfallhilfe e.V. (JUH) begleitet er als Mitfahrer. Am Standort in Stendal, Nordwall 14, begrüßt Peter Ruppert, Regionalvorstand der JUH den Landrat, der sich zunächst einkleiden darf. Von 07:00 bis 14:00 Uhr begleitet Patrick Puhlmann die Einsätze, zum ersten Notruf wird schon kurz nach 07:00 Uhr ausgerückt. RTW 1 samt Landrat machen sich auf den Weg zum Ort des Geschehens.

„Ich bin für heute voll ausgestattet worden und ich bin sehr gespannt auf diesen Tag, mal sehen was passiert und wie hilfreich ich sein kann.“ so der Landrat beim ersten Ausrücken. Peter Ruppert ist daran gelegen, den Landrat durch hautnahe Erfahrung mit dem Thema Notfallrettung und Krankentransport zu berühren. „Als ehemaliger Teamleiter in der Borghardt-Stiftung in Stendal stand ich oft genug auf der anderen Seite: Da wo man dringend auf das Eintreffen des Rettungswagens und Notarztes wartet.“so der Landrat weiter.

Integrierte Leitstelle Altmark kooperiert mit JUH

Die  Fachaufsicht des Rettungsdienstes obliegt dem Landrat des Landkreises Stendal. Mit den Aufgaben des Rettungsdienstes ist der Leistungserbringer Johanniter Unfallhilfe e.V. beauftragt. Informationen erhält der Rettungsdienst von der Integrierten Leitstelle Altmark (ILS), die in Trägerschaft des Landkreises Stendal ist.

Die logistischen und kommunikativen Abläufe werden stets geprüft und gegebenenfalls optimiert. Zwischen der Leitstelle und der JUH wurde kürzlich eine Kooperation vereinbart. Disponenten der Leitstelle absolvieren Praxistage im Rettungseinsatz und Rettungskräfte werden in der Leitstelle am Disponenten-Arbeitsplatz eingewiesen. Durch den regen Austausch von Sender und Empfänger wird die Qualität der Arbeitsabläufe gesichert. Verständnis für die Arbeitsaufgaben ist eine gute Basis.

 

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