Impfzentrum in Stendal

Gesundheitsamt

Mit Stand 4. Januar sind im Landkreis Stendal seit Beginn der Pandemie 1681 Personen laborbestätigt infiziert gemeldet. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 205.

70 Menschen sind verstorben und wurden positiv auf COVID-19 getestet. Die Infektionszahlen werden täglich auf der Webseite des Landkreises aktualisiert. Auf die Aufschlüsselung der Infektionszahlen nach Verbands-und Einheitsgemeinden verzichtet der Landkreis.

Die Aufschlüsselung nach Orten bedeutet erheblichen Mehraufwand. Dieser Mehraufwand wird eingestellt, das Gesundheitsamt wird dadurch entlastet

Die Priorität liegt bei den wesentlichen Aufgaben: Kontaktnachverfolgung, Quarantäneabwicklung, Bürgertelefon, Testung.

Impfzentrum und Impfplan

Am Montag 4. Januar wurden Mitarbeiter und Bewohner in Pflegeheimen in Schollene und Stendal geimpft. Heime in Tangermünde, Tangerhütte und Havelberg stehen in diesen Tagen auf dem Impfplan.

Bis zum 7. Januar werden die zwei mobilen Teams alle Pflegeeinrichtungen des Landkreises zu Impfungen besucht haben, die derzeit „Coronafrei“ sind. Pflegeeinrichtungen, in denen aktuell mindestens ein Coronafall gemeldet ist, wurden nicht zu Impfungen aufgesucht.

„Derzeit prüft der Landkreis die Machbarkeit der Impfungen in diesen Heimen. Durch abgetrennte Bereiche und Abgrenzung der Bewohner und Mitarbeiter könnte es schon bald möglich sein auch in den restlichen Pflegeheimen zu impfen.“ so Sebastian Stoll, stellvertretender Landrat, der die Geschicke im Impfzentrum leitet.

Ambulante Pflegeeinrichtungen und Pflegende werden im nächsten Schritt geimpft. Dazu werden im gesamten Landkreis an zentralen Stellen temporäre Impfstellen eingerichtet. Die Umsetzung wird derzeit abgestimmt.

Unter der Rufnummer 116117 können Impfwillige, die zur Personengruppe „Gefährdete Risikogruppe“ oder „Fachkraft im Gesundheitssystem“ gehören, ab 11. Januar einen Termin im Stendaler Impfzentrum vereinbaren.

Impfpersonal

Zwei Impfteams sind eingesetzt, um die Schutzimpfungen und deren Dokumentation durchzuführen. Je Team arbeiten vier Helfer und ein Arzt zusammen.

Am 11. Januar werden acht bedienstete der Bundeswehr aus dem Bataillon Havelberg die eingesetzten Kräfte im Impfzentrum unterstützen. Vorgesehen ist das Begleiten der mobilen Teams und das Bearbeiten organisatorischer Abläufe im Impfzentrum Stendal.

Impfstoff

Von der Landesregierung wurde die nächste Lieferung Impfstoff für den 8. Januar angekündigt. Wöchentlich dienstags sollen, laut Ministerium, ab der KW 2 regelmäßige Lieferungen eintreffen. Über die Mengen liegen keine Angaben vor.

 

 

 

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