649 Menschen sind geimpft

Gesundheitsamt meldet

Mit Stand 6. Januar sind im Landkreis Stendal seit Beginn der Pandemie 1819 Personen laborbestätigt infiziert gemeldet. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 276.

86 Menschen sind verstorben und wurden positiv auf COVID-19 getestet. Die Zahl der Todesfälle stieg in dieser Woche an. Es betraf Menschen im höheren Alter ab 80.

Die Infektionszahlen werden werktags auf der Webseite des Landkreises aktualisiert.

Impfzentrum und Impfplan

649 Menschen wurden bisher im Landkreis geimpft.

Von 25 Pflegeheimen wurden in zehn Schutzimpfungen vorgenommen. Die übrigen Heime wurden nicht zu Impfungen aufgesucht, da Coronafälle gemeldet sind. Wie bereits mitgeteilt, werden Wege ermittelt, um auch dort Impfungen vorzunehmen. Abgetrennte Bereiche und Abgrenzungen einzurichten sind mögliche Lösungen.

Unter der Rufnummer 116117 können Impfwillige, die zur Personengruppe „Gefährdete Risikogruppe“ oder „Fachkraft im Gesundheitssystem“ gehören, ab 11. Januar einen Termin im Stendaler Impfzentrum vereinbaren.

Vorbereitet zum Termin im Impfzentrum kommen

Erste Impfungen im Stendaler Impfzentrum werden voraussichtlich am 18. Januar verabreicht. Der Durchlauf ist derzeit so organisiert, dass in knapp 30 Minuten der Impfvorgang erledigt sein soll. Läuft alles glatt, können in einer Stunde 12 Menschen geimpft werden.

Schon zu Hause die notwendigen Papiere auszufüllen empfiehlt der Landkreis. Die Unterlagen dazu sind auf der Webseite zum Download bereit gestellt: Einwilligungsunterlagen und Aufklärungsbogen.

Ab 18. Januar werden von Montag bis Freitag Termine im Zeitraum von 08:00 bis 15:00 Uhr vergeben. Der Landkreis behält sich vor die Öffnungszeiten im Impfzentrum je nach Bedarf anzupassen.

Über 80-Jährige sind zuerst dran

Termine über die Rufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116117 werden zunächst an über 80-Jährige ausgegeben. Zweit-und Drittrangig werden im nächsten Schritt über 70-Jährige und über 60-Jährige berücksichtigt.

Mobile Lösungen für bettlägerige Menschen soll es geben. Über ein Angebot wird der Landkreis zeitnah informieren.

Bundeswehr im Impfzentrum

Ein Arzt und zwei Sanitäter der Bundeswehr unterstützen ab 18. Januar die Teams im Impfzentrum. Bereits ab 11. Januar werden acht Bundeswehrsoldaten erwartet, die organisatorische Aufgaben übernehmen.

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