Auslieferung von Corona-Selbsttests für Kita-Kinder gestartet

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration hat mit der Auslieferung von Corona-Selbsttests für Kita-Kinder an die Landkreise und kreisfreien Städte begonnen. Von dort erfolgt die Weiterverteilung der Testkits an die Kindertageseinrichtungen. Geplant ist vorerst jeweils eine Testung in der Woche vor und nach Ostern. Dafür werden vor Ostern insgesamt 300.000 Tests ausgeliefert. Danach soll mit Hilfe weiterer Lieferungen die Testung zweimal pro Woche erfolgen. Die Testungen beginnen mehrheitlich am Montag, dem 29.03.2021, in einigen Einrichtungen werden sie am Dienstag oder Mittwoch vor Ostern starten.

Ministerin Grimm-Benne: „Die Auslieferung dieser großen Testmengen ist für alle eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung. Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung.“

Die Tests sowie weitere Informationen und eine Bedienungsanleitung erhalten die Eltern direkt von den Kindertageseinrichtungen, nachdem diese dort eingegangen sind. Die Eltern nehmen die Testkits mit nach Hause. Die Testung erfolgt somit nicht in den Kindertageseinrichtungen, sondern soll zeitnah vor dem Kita-Besuch zu Hause durchgeführt werden. Da es sich im Kita-Bereich überwiegend um sehr kleine Kinder handelt, soll die Testung in vertrauter Atmosphäre zu Hause erfolgen. Die für die Kinder bereit gestellten Selbsttests sind anwenderfreundlich; ein Abstrich im vorderen Nasenbereich genügt.

Auch wenn die Testungen freiwillig sind, betont Ministerin Petra Grimm-Benne: „Wir wollen mit der regelmäßigen Testung von Kindern und Kita-Personal erneute Schließungen der Einrichtungen verhindern, weil Kinder und Eltern eine verlässliche Kinderbetreuung brauchen. Je mehr Kinder den Selbsttest durchführen, desto größer ist der Schutz vor einer Infektion. Deswegen rufe ich dazu auf, dass möglichst alle Familien von dem Testangebot Gebrauch machen.“

Sollte der Test positiv ausfallen, liegt wahrscheinlich eine Corona-Infektion vor. In diesem Fall müssen die Kinder zu Hause bleiben, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Das Testergebnis muss dann bei einem Haus- /Kinderarzt oder im Testzentrum mit einem PCR-Test überprüft werden. Zudem hat eine Information an die Kindereinrichtung zu erfolgen. Der Besuch der Kindereinrichtung ist dann erst wieder gestattet, wenn ein PCR-Test negativ ausgefallen ist.

Alle Informationen wurden in einem Brief von Ministerin Grimm-Benne an die Eltern gebündelt. Die Kerninformationen des Elternbriefes wurden in auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch, Russisch und Polnisch aufbereitet. Ein Video, wie der Test durchzuführen ist, ist aufrufbar unter:  https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/.

Sachsen-Anhalt ist bislang das einzige Bundesland, das flächendeckende Tests in den Kindertageseinrichtungen eingeführt hat und nimmt somit eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Neben Hygienekonzepten in den Einrichtungen sowie Tests und frühzeitigen Impfungen der Beschäftigten wird jetzt durch die Testmöglichkeit von Kindern der Infektionsschutz in den Kindertageseinrichtungen weiter erhöht.


Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

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