Stendaler Impfzentrum geöffnet

Gesundheitsamt

Mit Stand 17. Januar sind im Landkreis Stendal seit Beginn der Pandemie 2175 Personen laborbestätigt infiziert gemeldet, davon sind 385 Personen aktiv positiv. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 189.

121 Menschen sind verstorben und wurden positiv auf COVID-19 getestet.

Start im Impfzentrum

2064 Menschen wurden bisher im Landkreis geimpft. Davon sind 36 Impfungen im Impfzentrum erfolgt. Heute öffnete das Impfzentrum erstmals von 08:00 bis 15:00 Uhr.

Besucher reisten aus Hannover, Salzwedel, Tangermünde, Osterburg, Magdeburg an. Überwiegend kamen die Impfwilligen aus Stendal. Alle 36 Menschen mit Terminen erschienen und wurden zur Impfung begrüßt. Knapp 60 Minuten sollten Besucher einplanen für den Aufenthalt. Da die Besucher gut vorbereitet waren und ausgefüllte Unterlagen dabeihatten, dauerte der Besuch heute maximal 30 Minuten.

Höhere Mengen Impfstoff werden benötigt

Seit einigen Tagen plant der Landkreis mit einem Impfangebot in allen Verbands-und Einheitsgemeinden aufzuschlagen. Ortsnah und flexibel sollen dann Impfungen möglich sein.

Der Landrat Patrick Puhlmann möchte betonen: Das Bestreben des Landkreises, Impfungen dezentral anzubieten, ist abhängig von den Impfstofflieferungen. Für die Umsetzung werden höhere Mengen benötigt, als die derzeitig verfügbaren Liefermengen. Die derzeitige Anzahl Impfdosen wird bereits zum Impfen im Impfzentrum und in den Pflegeheimen benötigt.

Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Terminvergabe über das bundesweite Vergabesystem hat der Landkreis in den letzten Tagen entschieden umzuplanen und eine eigene Lösung zu erarbeiten, die auch gleichzeitig möglichst einfach handhabbar ist für die Menschen. Landrat Patrick Puhlmann weiter „Eine Impfung gerade der Menschen über 80 in jeder Einheits- und Verbandsgemeinde zeichnet sich als gute Möglichkeit dafür ab und würde es diesen Personen auch einfacher machen zu den Terminen zu kommen.

Wir arbeiten, gemeinsam mit den Einheits- und Verbandsgemeinden, daran schnellstmöglich alle logistischen Fragen zu klären, um dann sofort bereit zu sein, wenn mehr Impfstoff zur Verfügung steht als bisher.“

Wie schnell dem Landkreis eine ausreichende Menge Impfstoff zur Verfügung gestellt wird ist derzeit noch nicht absehbar. Puhlmann: „Wenn ich die weiter bestehenden Lieferengpässe bundes- und europaweit anschaue, befürchte ich, dass wir uns noch gedulden müssen.“

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