Kontakt
39554 Hansestadt Stendal
Hospitalstraße 1-2
39576 Hansestadt Stendal
Tel.: (0 39 31) 60-6
Fax: (0 39 31) 21 30 60
Als Modellprojekt wurde das Netzwerk für die Integration von
Migranten von 2000 bis 2003 durch das Bundesministerium und das Land
Sachsen-Anhalt als kommunales Integrationsprojekt angeregt und gefördert. Seit
Juni 2003 war die Hansestadt Stendal dessen Träger und Frau Liane Bischoff hat
die Leitung übernommen. Seit 2009 ist das Netzwerk auf die Region erweitert
worden und wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert.
Das Netzwerk der Region
verbindet verschiedenste Einrichtungen, Akteure und Institutionen, die sich für
die Belange von Migranten/innen einsetzen und auf diesem Gebiet agieren und
reagieren.
Die Akteure/innen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um einrichtungsspezifische abgeschlossene bzw. neue Projekte und Aufgaben zu erläutern. Es werden Probleme aufgezeigt und gemeinsam versucht, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dies schafft Synergien zur Verbesserung der Lebenssituationen der Migranten/innen.
Durch die Nutzung langjähriger Erfahrungen der Akteure/innen aus ihren Handlungsfeldern, ihren Arbeitsstrukturen, individuellen Sichtweisen und aus verschiedensten Perspektiven entstehen realistische innovative Arbeits- und Projektansätze mit relativ hohen Erfolgsaussichten.
Alle Akteure ist kompetent und verfügen über eigenes know-how, heben ihre eigene Netzwerkarbeit, so dass miteinander interaktiert werden kann. Systemübergänge werden so möglich und die Migranten/innen werden individuell unterstützt. Als Ergebnis der Netzwerkarbeit soll die nachhaltige Integration der Migranten/innen in das soziale Umfeld und in die Arbeitswelt erreicht werden. Dazu werden vielfältige Projekte initiiert.
Frau Liane Bischoff vernetzt alle an der Integration von Migranten/innen beteiligten Organisationen, Vereine, Institutionen und Wohlfahrtsverbände. So verknüpft sie nicht nur die verschiedenen Beratungs- und Betreuungsstukturen und die für diese Menschen zuständigen Ämter, sondern auch die Politik und Verwaltung, Verbände und Vereine, Kirchen, Schulen, Bildungseinrichtungen, Runde Tische und Privatpersonen u.a.
In von ihr einberufenen Arbeitstischen und Arbeitsleiterberatungen werden gemeinsam Stabilisierungsstrategien für die Arbeit entwickelt. Grundlage dafür waren die im letzten Jahr erarbeiteten Handlungsempfehlungen aus den Dialog-Foren, welche von der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalts, Frau Susi Möbbeck, einberufen wurden.
In allen Teilen des Netzwerkes werden die Migranten/innen einbezogen und deren Handeln aktiviert. Aus dem Netzwerk entstehen eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen, die nachhaltig wirken. Sie sind gemeinwesenorientiert und tragen wesentlich zur friedlichen Lösung und Begleitung von Konflikten bei.
Das Büro des Netzwerkes wurde im Stadtteil "Stendal Stadtsee" - in welchem die meisten Menschen mit Migrationshintergrund wohnen, in räumlicher Verbindung zum Stadtteilmanagement, um die Bürger/innen hier direkt zu erreichen, angesiedelt.