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BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr | Artikel-Kategorien

Kinderschutz - oft eine schwierige Gratwanderung

Gibt es akute Gefahren, dann zieht das Jugendamt die Notbremse. es nimmt auch Kinder aus Familien heraus, um sie zu schützen.

Die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates und die Pflege und Erziehung der Kinder liegen zuerst in Verantwortung der Eltern.

Gleichzeitig haben Kinder ein Recht darauf, geborgen und gesund aufzuwachsen. Auch und gerade in ihrem Elternhaus dürfen sie nicht gefährdet werden.

Deshalb ist das Jugendamt verpflichtet, allen Hinweisen nachzugehen, wenn Kinder in Gefahr sein könnten. Dabei suchen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes  Kontakt zur betroffenen Familie, um gemeinsam mit ihr Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Beim Kinderschutz muss immer zwischen Elternrecht und Kindeswohl abgewogen werden, ob und wie tiefgreifend der Staat in das verfassungsrechtlich garantierte Elternrecht eingreifen darf. Diese Gefährdungseinschätzungen müssen tagtäglich in oft komplexen und undurchsichtigen familiären Situationen getroffen werden. Schwierig ist es besonders dann, wenn die Eltern bei der Suche nach einer Lösung nicht mitwirken. 

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss sich ändern, damit das Wohl des Kindes wieder gewährleistet ist ? Im äußersten Fall muss das Jugendamt Kinder in Obhut nehmen und für eine kurze Zeit unterbringen. Die Kinder kehren in der Regel in die Familie zurück, wenn in solch einer schwierigen und belastenden Situation die Eltern bereit und in der Lage sind, Hilfe anzunehmen. Nehmen die Eltern keine Hilfe an oder gelingt es trotz Hilfe nicht , das Wohl des Kindes auf Dauer zu sichern, entscheidet das Familiengericht über das Sorgerecht und den Lebensort der Kinder.

Bei Fragen oder Hinweisen finden Sie Ansprechpartner und Kontaktdaten hier.

Da der Schutz von Kindern neben dem Jugendamt auch viele andere Institutionen (Gesundheitswesen, Schulen Kindertageseinrichtungen, Polizei, Jugendfreizeiteinrichtungen u.v.m.) im Rahmen ihrer Aufgabenstellungen betrifft, wird übergreifend eng im "Netzwerk Kinderschutz" zusammengearbeitet. 

07.03.2012

BCKategorie 21.07.2014 15:13:07 Uhr | Artikel-Kategorien

Kinderschutz - oft eine schwierige Gratwanderung

Gibt es akute Gefahren, dann zieht das Jugendamt die Notbremse. es nimmt auch Kinder aus Familien heraus, um sie zu schützen.

Die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates und die Pflege und Erziehung der Kinder liegen zuerst in Verantwortung der Eltern.

Gleichzeitig haben Kinder ein Recht darauf, geborgen und gesund aufzuwachsen. Auch und gerade in ihrem Elternhaus dürfen sie nicht gefährdet werden.

Deshalb ist das Jugendamt verpflichtet, allen Hinweisen nachzugehen, wenn Kinder in Gefahr sein könnten. Dabei suchen die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes  Kontakt zur betroffenen Familie, um gemeinsam mit ihr Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Beim Kinderschutz muss immer zwischen Elternrecht und Kindeswohl abgewogen werden, ob und wie tiefgreifend der Staat in das verfassungsrechtlich garantierte Elternrecht eingreifen darf. Diese Gefährdungseinschätzungen müssen tagtäglich in oft komplexen und undurchsichtigen familiären Situationen getroffen werden. Schwierig ist es besonders dann, wenn die Eltern bei der Suche nach einer Lösung nicht mitwirken. 

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was muss sich ändern, damit das Wohl des Kindes wieder gewährleistet ist ? Im äußersten Fall muss das Jugendamt Kinder in Obhut nehmen und für eine kurze Zeit unterbringen. Die Kinder kehren in der Regel in die Familie zurück, wenn in solch einer schwierigen und belastenden Situation die Eltern bereit und in der Lage sind, Hilfe anzunehmen. Nehmen die Eltern keine Hilfe an oder gelingt es trotz Hilfe nicht , das Wohl des Kindes auf Dauer zu sichern, entscheidet das Familiengericht über das Sorgerecht und den Lebensort der Kinder.

Bei Fragen oder Hinweisen finden Sie Ansprechpartner und Kontaktdaten hier.

Da der Schutz von Kindern neben dem Jugendamt auch viele andere Institutionen (Gesundheitswesen, Schulen Kindertageseinrichtungen, Polizei, Jugendfreizeiteinrichtungen u.v.m.) im Rahmen ihrer Aufgabenstellungen betrifft, wird übergreifend eng im "Netzwerk Kinderschutz" zusammengearbeitet. 

07.03.2012