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Verkehrsüberwachung in Erxleben jetzt in beide Richtungen

Rückansicht der Mess-Säule am Ortsausgang Erxleben in Fahrtrichtung Stendal

Seit dem 1. März ist es durch eine technisch Weiterentwicklungen jetzt möglich, in Erxleben auch die Geschwindigkeit von ausfahrenden Kraftfahrzeugen zu messen. 

Das nebenstehende Bild zeigt das hintere Kamerafenster der Säule in Richtung Stendal. 

Bisher wurden durch die beiden "Blitzer" nur Verkehrsteilnehmer erfasst, die in den Ort hinein fuhren. Dies wurde von einigen ausgenutzt und die Geschwindigkeit wurde in der zweiten Ortshälfte schon wieder deutlich erhöht. Durch diese Beschleunigung kam es zu einer starken Erhöhung des Geräuschpegels in der Mitte der Ortschaft.

Die Firma, welche die Mess-Säulen betreut, hat jetzt die Technik weiterentwickelt. Die Kameras können nun auch so angebracht werden, dass sie Aufnahmen durch das hintere Fenster der Säule machen. Dadurch werden dann auch Kraftfahrzeuge erfasst, die den Ort verlassen.

Der Wechsel der Richtung erfolgt manuell und unangekündigt. Es ist nicht erkennbar, ob die Kamera in der Säule in Einfahrts- oder in Ausfahrtsrichtung eingestellt ist. Verkehrsteilnehmer müssen also ab sofort immer mit einer "scharfen" Messeinrichtung rechnen, egal in welcher Richtung sie Erxleben durchfahren.

Der Landkreis Stendal erhofft sich durch diese Maßnahme eine deutliche Reduzierung der Lärmimmissionen und die weitere Erhöhung der Verkehrssicherheit an der vielbefahrenen Bundesstraße.

Die Bewohnerinnen und Bewohner von Erxleben haben bisher äußerst positiv auf die Aufstellung der Messgeräte reagiert. Viele haben bestätigt, dass der Lärmpegel im Ort dadurch spürbar reduziert wurde. Sie erhoffen sich durch die aktuelle Weiterentwicklung jetzt eine weitere Verbesserung.

Der Spitzenreiter unter den Verkehrssündern ist bisher ein Verkehrsteilnehmer, der mit 110 km/h erfasst wurde.

02.03.2017

© Sebastian Stoll E-Mail

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