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Zweckverband Breitband Altmark - Glasfaser bis ins Haus

Kommunaler Verband sorgt für zukunftssichere Internetanbindung

Verlegung von Glasfaserkabeln durch den ZBA, Foto: Björn Gäde

Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) verfolgt die Strategie, besonders die dezentral gelegenen und unterversorgten Orte der 4 700 Quadratkilometer großen Altmark mit einem zukunftsfähigen und flächendeckenden Glasfasernetz zu erschließen. Es geht darum die Breitbandanschlüsse direkt bis ins Haus zu verlegen (FTTH = Fiber to the home).

Die bisherigen 8 Cluster gehen nun in 3 Projektgebiete auf. Geplant sind derzeit ca. 2 300 Kilometer Tiefbauleistungen um Glasfaser zu verlegen. Gespeist werden damit nach aktuellem Stand ca. 30 000 Anschlüsse verteilt auf die 3 Projektgebiete. Die Umsetzung soll im Zeitraum von Ende 2017 bis Mitte 2019 erfolgen. "Ziel ist es weiterhin alle Orte der Altmark zukunftsfähig zu machen – diese Strategie behalten wir bei. Was wir ändern ist die Konstellation der Ausbaugebiete und vor allem die Finanzierung des Vorhabens", so Andreas Kluge, der neue Geschäftsführer des ZBA.

Eine eigenwirtschaftliche Erschließung der Altmark allein durch den ZBA ist wegen der Marktentwicklung nicht mehr für alle Gebiete möglich. In einigen Gemeinden, in denen die Akquise bereits angelaufen war, wurden die erforderlichen Quoten nicht erreicht. Deshalb wird nun nachjustiert. Die Einbeziehung von Landes- und Bundesfördermittel in die Projektfinanzierung soll die flächendeckende Erschließung sichern. Hauptursache für den Umschwung in der strategischen Ausrichtung sind zudem die Ausbauentwicklungen in den größeren Städten und Gemeinden. Dort wird der Breitbandmarkt weitgehend von rein privatwirtschaftlich arbeitenden Anbietern abgedeckt. "Für den Zweckverband und beide Kreise ist es jedoch entscheidend, dass auch die Dörfer angeschlossen werden, die nicht zu den sogenannten Filetstücken gehören. Wir wollen eine digitale Daseinsfürsorge für die Bevölkerung betreiben und der heimischen Wirtschaft eine notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen – die eben nicht nur in den Kernorten angesiedelt sind", meint Andreas Kluge.

Die neuen Projektgebiete umfassen folgende Gemeinden:

Projektgebiet I

  • Eichstedt
  • Goldbeck
  • Hassel
  • Havelberg
  • Hohenberg-Krusemark
  • Kamern
  • Klietz
  • Osterburg
  • Rochau
  • Schollene
  • Schönhausen
  • Tangerhütte
  • Tangermünde
  • Wust-Fischbeck

Projektgebiet II

  • Arendsee
  • Aland
  • Altmärkische Höhe
  • Altmärkische Wische
  • Bismark
  • Iden
  • Kalbe (Milde)
  • Seehausen
  • Werben
  • Zehrental

Projektgebiet III

  • Apenburg-Winterfeld
  • Beetzendorf
  • Flecken Diesdorf
  • Dähre
  • Gardelegen
  • Jübar
  • Klötze
  • Kuhfelde
  • Rohrberg
  • Wallstawe

Vorteile eines Glaserfaserhausanschlusses durch den ZBA

KOMMUNALES NETZ

Das Glasfaserhausnetz gehört zu 100 Prozent dem öffentlich-rechtlichen Zweckverband Breitband Altmark (ZBA). Der ZBA ist eine Institution, die aus dem Altmarkkreis Salzwedel, dem Landkreis Stendal sowie 20 Gemeinden der Altmark besteht. Beim ZBA geht es um eine neue Art von Infrastrukturversorgung für die Bürger und der Wirtschaft – so wie zum Beispiel auch Straßen und Wasseranschlüsse nicht privat gebaut werden sollen, so soll es auch mit den Datenleitungen der Zukunft sein. Der ZBA verpachtet die errichteten Netze an die DNS-NET Internet Service GmbH, durch die der Betrieb des Netzes gewährleistet wird.

ZUKUNFTSSICHERUNG & WERTERHÖHUNG IN EINEM

Mit einem leistungsstarken Glasfasernetz lassen sich die wachsenden Übertragungsraten der nächsten Jahre bewältigen. Bereits jetzt werden durch den ZBA sechs Glasfaser in die Häuser verlegt. Schon eine Glasfaser kann bis zu 900 Mbit/s
übertragen. So ergibt sich eine deutliche Ausbaureserve auch für weitere Anwendungen. Durch das Verlegekonzept mittels Leerrohren, kann sogar die Glasfaser selbst ausgetauscht werden, ohne erneute Tiefbauarbeiten. Ganz wichtig ist auch: Immobilien erfahren durch einen Breitbandhausanschluss eine erhebliche Wertsteigerung (so wie vor vielen Jahren ein Hauswasseranschluss eine Wertsteigerung war, so ist es heute ein Glasfaserhausanschluss).

DIREKT IM HAUS ANLIEGEND

Das Glasfaserdatennetz endet direkt im Haus der Kunden. Das ist ebenfalls neu und ungewöhnlich, denn bisher wurden die Leitungen der kommerziellen Anbieter nur bis zu einem Verteilerkasten im Ort gebaut. Von dort aus wurden die herkömmlichen Kupferkabel bis ins Haus genutzt, was zu Leistungsverlusten, insbesondere bei längeren Strecken führt. Durch die direkte Glasfaserhausinstallation wird eine optimale Geschwindigkeit gesichert.

ZUVERLÄSSIGKEIT & GESCHWINDIGKEIT UNSCHLAGBAR

Mit Glasfaserhausanschlüssen kann man Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich erreichen, da die Leistung nicht, wie bei Kupferkabeln, über größere Entfernungen abnimmt. Da bei einem Glasfaserhausnetz Licht für die Übermittlung der Daten genutzt wird, gelangen die Daten mit Lichtgeschwindigkeit ins Netz (Upload) bzw. auf die Rechner (Download). Zudem bleiben die Übertragungsraten beim Up- und Download stabil. Bei den bisherigen Kupferkabeln ist das nicht der Fall.

05.05.2017

© Zweckverband Breitband Altmark E-Mail

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