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Der nächste große Schritt zum schnellen Altmark-Internet ist getan

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Die Umsetzung des ZBA-Infrastrukturvorhabens, Highspeed-Glasfaserhausanschlüsse für die Wirtschaft und die Bevölkerung der Altmark bereitzustellen, rückt Stück für Stück näher. Am 21. August wurden im Rathaus Arneburg mehrere Förderbescheide in Gesamthöhe von mehr als 40 Millionen EURO an die beiden Landräte der Altmark, Carsten Wulfänger und Michael Ziche, sowie den Geschäftsführer des Zweckverbandes Breitband Altmark, Andreas Kluge, übergeben. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, übergab den Fördermittelbescheid. Ende Februar 2017 waren die Fördermittel beim Bund beantragt worden.

„Ich freue mich sehr, dass ich dem Zweckverband Breitband Altmark für seine drei Projektgebiete Förderbescheide mit einer Bundesförderung von über 40 Millionen EURO übergeben kann. Wir stoßen damit Gesamtinvestitionen von über 140 Millionen EURO an. Es werden in den drei Projektgebieten über 30 000 Haushalte und ca. 800 Unternehmen und Institutionen ans superschnelle Breitband angeschlossen. Dafür werden mehr als 2 300 Glasfaserkilometer neu verlegt“, so Rainer Bomba. Und weiter: „Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes bekommt der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland einen zusätzlichen Schub. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 4 Milliarden EURO bereit. Das Programm gibt den Landkreisen und Kommunen die Möglichkeit, den Ausbau des schnellen Internets in unterversorgten Gebieten, die nicht privatwirtschaftlich erschlossen werden sollen, zügig umzusetzen.“

„Das ist ein großer Tag für die Wirtschaft der Altmark und die Bürgerinnen und Bürger“, so Andreas Kluge, der ZBA-Geschäftsführer. „Damit ist ein weiteres Etappenziel auf dem Weg zum flächendeckenden Glasfaserausbau der Altmark erreicht. Die Höhe der bewilligten Summe entspricht den beantragten Bundesfördergeldern und schafft somit die nötige Planungssicherheit für die Landkreise und Gemeinden, die Mitglieder des Zweckverbandes sind.“

Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, war ebenfalls in Arneburg dabei. Der ZBA hatte, parallel zu den Bundesförderanträgen, Ende März 2017 beim Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt Fördergelder beantragt. Auch das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die innovative Zielstellung des ZBA und der mit ihm verbundenen Landkreise und Gemeinden, eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur für seine Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen.

Zeitplan der Umsetzung:

Die Umsetzung des ZBA-Infrastrukturvorhabens soll im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 2019 erfolgen. Sobald auch die Fördergelder des Landes eintreffen, kann mit der Detailplanung der praktischen Umsetzung begonnen werden. Entsprechende Vorarbeiten laufen bereits. Die Erschließung der Ortslagen in den Projektgebieten erfolgt schnellstmöglich, wodurch mehrere Orte schon vor Ende der Bauphase in den Genuss schnellen Internets kommen. Denn durch die Nutzung vorhandener Infrastrukturen von Strom- und Gasversorgern kann in vielen Ortslagen eine Erschließung ohne erneute Tiefbaumaßnahme erfolgen.

21.08.2017

© Edgar Kraul E-Mail

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